Nach der wetterbedingten Absage der CDU-Vorstandsklausur in Mainz Anfang Januar holt die Parteiführung ihre Jahresauftakt-Beratungen am Montag in Berlin nach. In den beiden Sitzungen von Präsidium (9.00 Uhr) und Vorstand (11.00 Uhr) soll eine Erklärung verabschiedet werden, in der es vor allem um eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland geht. In dem Entwurf werden Steuersenkungen für Bürger und Unternehmen, weiterer Bürokratieabbau und flexiblere Arbeitszeiten gefordert.
Nach den Beratungen wollen Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz sowie der rheinland-pfälzische CDU-Chef und Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 22. März, Gordon Schnieder, auf einer Pressekonferenz (13.30 Uhr) über die Ergebnisse informieren.
Wegen des Wintersturms "Elli" hatte die CDU ihre für den 9. und 10. Januar geplante Vorstandsklausur kurzfristig abgesagt. Dazu waren 350 Teilnehmer erwartet worden sowie rund 100 Medienvertreter. Die Partei wollte damit ins Wahljahr 2026 mit fünf Landtags- und drei Kommunalwahlen starten. Jetzt finden die Beratungen verspätet und im Rahmen einer normalen Vorstandssitzung in der Berliner Parteizentrale statt.