Apotheken klären auf
Apotheken mahnen: Gefahren durch Hitze ernst nehmen

Bei Hitze lässt bei alten Menschen das Durstgefühl nach - Gefahr: Dehydrierung. (Symbolbild) Foto: Jens Büttner/dpa/dpa-tmn
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In der vergangenen Woche kletterten die Temperaturen über 30 Grad. Was sollten besonders alte und kranke Menschen vor den nächsten heißen Tagen beachten?

Die Apotheken in Sachsen-Anhalt rufen dazu auf, die gesundheitlichen Gefahren durch Hitze ernst zu nehmen. Doch worauf genau sollte geachtet werden? „Bei großer Hitze verändern sich Stoffwechselprozesse und die Regulation der Körpertemperatur“, erklärte der Präsident der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt, Jens-Andreas Münch, anlässlich des Hitzeaktionstages (11. Juni).

„Bei älteren Menschen nimmt das Durstgefühl ab, wodurch diese häufig zu wenig trinken und schneller dehydrieren“, sagte Münch weiter. In Hitzephasen könne es auch notwendig sein, die Dosierung bestimmter Medikamente in Rücksprache mit dem Arzt anzupassen, etwa um Flüssigkeitsmangel oder Kreislaufprobleme bei herzkranken Menschen zu vermeiden.

Die hohen Temperaturen stellten zudem ein Risiko für die Stabilität und Wirksamkeit von Arzneimittel dar. „Medikamente sind im Sommer an einem kühlen und trockenen Ort aufzubewahren – möglichst in der Originalverpackung. Nur Arzneimittel, bei denen dies ausdrücklich vorgeschrieben ist, gehören in den Kühlschrank“, sagte Münch. Die Apotheken könnten bei Fragen zur Hitze und zum Umgang mit Medikamenten aufgesucht werden.

dpa