Bei einer auf Geschwindigkeitskontrollen ausgerichteten mehrtägigen Verkehrsaktion sind der Polizei in Sachsen-Anhalt fast 5.000 Temposünder ins Netz gegangen. Allein am 15. April sind 1.417 Verstöße registriert worden, wie das Innenministerium mitteilte. An diesem Tag habe es landesweit den "Speed-Marathon" mit verstärkten Kontrollen gegeben, hieß es. Neben zu schnelles Fahren kamen auch andere Delikte ans Licht, etwa Fahren ohne Führerschein, nicht eingehaltene Lenk- und Ruhezeiten von Lkw-Fahrern und fehlende Papiere.
An der zurückliegenden Verkehrsaktion vom 13. bis 19. April beteiligten sich laut Ministerium landesweit fast 1.200 Polizistinnen und Polizisten. Die Aktion war Teil der europaweiten "Roadpol"-Kontrollen, an denen sich Sachsen-Anhalt seit Jahren beteiligt. Die nächste länderübergreifende Kontrollwoche ist vom 4. bis 10. Mai geplant. Im Fokus stehen dann Busse und Lkw, wie es hieß.