Leseförderung
Projekt bringt Kindertheater in Bibliotheken in Sachsen

Bücher werden lebendig: Das Projekt „Kilian/Julian“ bringt Kultur in Sachsens Bibliotheken und lässt Kinder auf Theater, Puppens
Bücher werden lebendig: Das Projekt „Kilian/Julian“ bringt Kultur in Sachsens Bibliotheken und lässt Kinder auf Theater, Puppenspiel und Musik treffen. (Symbolbild) Foto
© Marcus Brandt/dpa

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Von „Max und Moritz“ bis zum „Rap-Huhn“: Künstler bringen Geschichten live in Bibliotheken – und jedes vorgestellte Buch gibt es am Ende als Geschenk.

Mit Theatervorstellungen in Bibliotheken, vor allem im ländlichen Raum, will der sächsische Bibliotheksverband Kinder und Jugendliche stärker für Bücher begeistern. Am 8. Juni startet das Leseförderprojekt „Kilian/Julian“ (Kinder/Jugendliteratur anders) in eine neue Runde. Bis Anfang Oktober bringen Künstlerinnen und Künstler dabei Geschichten aus altersgerechten Büchern mit Theater, Puppenspiel und Musik in die Bibliotheken. 

Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche aus Kitas, Grund- und Förderschulen, sowie aus weiterführenden Schulen, teilt das Kultusministerium in Dresden mit. Insgesamt sind in diesem Jahr 84 Vorstellungen geplant. 

In den vergangenen Jahren wurden dabei unter anderem Klassiker wie „Max und Moritz“ und Märchen nach den Brüdern Grimm sowie neuere Stoffe wie „Das Müll-Monster“ oder „Das Rap-Huhn“ gespielt. Gefördert wird das Projekt mit 70.000 Euro. Die teilnehmenden Bildungseinrichtungen erhalten am Ende das jeweils vorgestellte Buch als Geschenk.

dpa