Die Zahl der Behandlungen über Silvester ist am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) deutlich angestiegen. Mit 249 Fällen lag die Zahl der versorgten Notfallpatienten deutlich höher als im Vorjahr, wie das UKL mitteilte. Ende 2024 waren 228 Menschen in der Zentralen Notaufnahme versorgt worden.
120 Menschen mussten zum Jahreswechsel nach Stürzen, Auseinandersetzungen und falschem Umgang mit Feuerwerkskörpern chirurgisch versorgt werden. Darunter waren den Angaben zufolge 13 Sprengverletzungen, bei denen die Hände betroffen waren. "In sieben Fällen waren die Verletzungen so schwer, dass wir notoperieren mussten", erläuterte Prof. Christian Kleber, Leiter des Bereichs Unfallchirurgie und des Traumazentrums am UKL. Die Verletzungen reichen von abgetrennten Fingern über massive Handverletzungen durch das Halten von Böllern in den Händen. In der Mehrheit waren die Betroffenen junge, alkoholisierte Männer.