Nach einem Streit in einer Garage stirbt ein 36-jähriger Ukrainer infolge eines Messerstiches. Das Landgericht Zwickau verhängt eine Haftstrafe sieht jedoch einen minder schweren Fall.
Neun Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 36 Jahre alten Ukrainers in Zwickau ist ein Bekannter des Opfers zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Gegen den 68 Jahre alten Deutschen, der in Kasachstan geboren wurde, sei eine Haftstrafe wegen Totschlags von fünf Jahren und drei Monaten verhängt worden, teilte das Landgericht Zwickau mit. Wegen der starken Alkoholisierung des Angeklagten zum Tatzeitpunkt ging das Gericht von einem minder schweren Fall aus. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Angeklagte Ende Juli vergangenen Jahres gegen 1.00 Uhr in seiner Garage seinem Opfer nach einem Streit mit einem Messer ins Herz gestochen. Der 36-Jährige erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen.