Vermisstensuche läuft
THW sucht nach Lebenszeichen an Unglücksstelle in Görlitz

Viele Trümmerteile mussten per Hand weggeräumt werden, um nach möglichen Opfern suchen zu können. Foto: Sebastian Willnow/dpa
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Am zweiten Tag nach dem Einsturz eines Mehrfamilienhauses in Görlitz wird weiter nach drei Vermissten gesucht. Die Helfer arbeiten sich durch die Trümmer - und hören genau in Hohlräume hinein.

Rund 50 Stunden nach dem Einsturz eines Mehrfamilienhauses in Görlitz läuft die Suche nach den Vermissten ununterbrochen weiter - und Helfer suchen gezielt nach Lebenszeichen. "Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Wir geben unser Menschenmögliches", sagte ein Polizeisprecher am Mittwochabend der dpa. 

Stille an der Einsatzstelle

An der Unglücksstelle wurde es zeitweise sehr still. Anja Weigel, Leiterin der Berufsfeuerwehr Görlitz, sagte dazu: Es seien Hohlräume freigelegt worden, diese würden gerade von Kameraden des THW per Ortung untersucht - mit Sonden. "Es wird geschaut, sind irgendwo Klopfgeräusche? Kann man jemanden rufen hören, hört man vielleicht Atemgeräusche? Dazu brauchen wir absolute Stille an der Einsatzstelle."

Das Haus war am Montag gegen 17.30 Uhr eingestürzt. An der Unfallstelle wird nach drei Menschen gesucht. Von den zwei Frauen und einem Mann fehlt jedes Lebenszeichen. Einer Sprecherin der Feuerwehr nach könne sich die Zahl der Opfer noch erhöhen, da nicht auszuschließen sei, dass sich zum Zeitpunkt des Einsturzes Menschen auf dem Gehweg vor dem Haus befunden hatten.

dpa