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"Die Suche nach dem guten Tod" – Folge 4 Zusammen werden sie sterben: Hören Sie hier die Geschichte des Ehepaar Rohde

Podcast "Die Suche nach dem guten Tod"
Folge 4 des stern-Podcasts "Die Suche nach dem guten Tod": "Mein Gott, was tust du den Menschen an"
© Michael Mährlein / Imagebroker / Picture Alliance
"Das Leben erscheint mir dann nicht mehr lebenswert." Karin Rohde ist kerngesund und will doch mit ihrem schwer kranken Mann Karl-Heinz sterben – selbstbestimmt, wie sie sagt. Dann kommt ein Brief. Folge 4 des stern-Podcasts "Die Suche nach dem guten Tod".

Das Ehepaar Rohde will gemeinsam selbstbestimmt sterben. Karl-Heinz Rohde ist schwer krank, seine Frau Karin allerdings ist kerngesund. Bei einer Familienkonferenz weihen sie ihre Angehörigen ein, später auch die Freunde. Die einen reagieren bestürzt und schockiert, die anderen zornig.

Folge 4 des Podcasts "Die Suche nach dem guten Tod"

Die stern-Redakteurinnen Ingrid Eißele und Nina Poelchau haben die Rohdes ein Jahr lang begleitet. Mit ihnen redet das Ehepaar offen über seine Entscheidung. Vor allem über den Brief, in dem Karl-Heinz Rohde seiner Frau die entscheidende Fragestellt.

Anmerkung der Redaktion: Wenige Wochen vor der Veröffentlichung des Podcasts hat das Ehepaar Rohde den assistierten Suizid gewählt.

Mehr zum Ehepaar Rohde lesen Sie hier

Über den Podcast: "Die Suche nach dem guten Tod" ist eine siebenteilige Doku über die Rolle des Todes in unserem Leben und der Frage, wie wir sterben wollen. Lukas Sam Schreiber sucht nach Antworten für seine an Demenz erkrankte Mutter und findet sie in Gesprächen mit Menschen, die dem Tod am nächsten sind.

"Die Suche nach dem guten Tod" erscheint jeden Donnerstag bei stern.de sowie bei AudioNow, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Hier erfahren Sie in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie Podcasts hören und abonnieren können.

Rat und Hilfe

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter (0800) 1110111 und (0800) 1110222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich.  Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.


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