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Sonnengestresste Haut: After-Sun-Lotionen im Check: Wirklich sinnvoll oder einfach nur Geldmacherei?

Die Sonne scheint - und die Haut leidet. Pünktlich zum Hochsommer hat "NDR Markt" After-Sun-Lotionen getestet. Hier erfahren Sie, ob Sie sich das Geld für die Produkte sparen können.

Eine Frau cremt sich am Strand ein

"NDR Markt" hat After-Sun-Lotionen getestet

Getty Images

Sonne satt und Temperaturen über 30 Grad Celsius: Das Sommerwetter hat fest im Griff. Bei Ausflügen zum Badestrand oder an den See ist Sonnencreme ein Muss. Doch wie sieht es mit der Pflege für danach aus? Übermäßige Sonneneinstrahlung stresst die Haut und kann im schlimmsten Fall einen Sonnenbrand verursachen. Da erscheint eine feuchtigkeitsspendende Lotion nach einem Tag im Freien sinnvoll. 

Drogerien und Apotheken bieten ein breites Sortiment an sogenannten After-Sun-Produkten an. Sie sollen die Haut nach einem Sonnenbad mit Feuchtigkeit versorgen und kühlen. Doch sind die Produkte überhaupt empfehlenswert? Enthalten sie womöglich kritische Inhaltsstoffe, die zu allergischen Reaktionen führen können? Und tut es nicht auch einfach eine normale Bodylotion? Diesen Fragen ist die Verbrauchersendung "NDR Markt" nachgegangen. 

Die Tester haben fünf Lotionen näher unter die Lupe genommen, darunter:

  • die Aprèslotion "Sunozon" von Rossmann (100 Milliliter/0,48 Euro)
  • das Produkt "Sundance" von dm (100 Milliliter/0,48 Euro)
  • die Lotion "Ambre Solaire" von Garnier (100 Milliliter/1,25 Euro)
  • die After-Sun-Pflege von Nivea (100 Milliliter/1,58 Euro)
  • das Produkt "Ideal Soleil" von Vichy (100 Milliliter/6,83 Euro)

After-Sun-Lotionen im Check - so schneiden die Produkte ab

Die gute Nachricht: Alle Produkte überzeugen im Praxischeck. Sie können den Wasserverlust der Haut "signifikant senken". Eine Bodylotion, die die Tester zum Vergleich ins Rennen geschickt haben, kann in puncto Feuchtigkeit nicht mithalten.

Wie ist das Ergebnis zu erklären? Ausschlaggebend ist der hohe Wassergehalt der After-Sun-Lotionen. Er sorgt für die gute feuchtigkeitsspendende Wirkung - ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Bodylotions. Letztere sind außerdem oft zu fettig für sonnengereizte Haut. Fette und Öle können die Haut versiegeln, den Feuchtigkeitsaustausch aus der Balance bringen und so zu Reizungen und Pustelchen führen.

Ein weiterer Vorteil der Anti-Sun-Produkte: Sie enthalten meist spezielle Inhaltsstoffe, die einen leichten Sonnenbrand schneller abklingen lassen, darunter Aloe-Vera-Extrakte oder Panthenol. Ob die Wirkstoffe in dem Produkt enthalten sind, verrät ein Blick auf das Inhaltsstoffverzeichnis.

Vorsicht vor Duftstoffen!

"NDR Markt" rät außerdem: Finger weg von After-Sun-Lotionen mit Duftstoffen wie Moschusverbindungen oder Konservierungsmitteln wie Triclosan. Die Moschus-Stoffe stehen im Verdacht, hormonähnliche Wirkungen zu haben. Triclosan trägt dazu bei, dass Bakterien Resistenzen ausbilden. Duftstoffe sollten nach Möglichkeit überhaupt nicht in After-Sun-Produkten enthalten sein. Sie können zu allergischen Reaktionen führen. 

Das Fazit der Tester fällt durchaus positiv aus: After-Sun-Lotionen können die Haut nach einem Sonnenbad mit Feuchtigkeit versorgen und kühlen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein günstiges oder ein teures Produkt aufgetragen wird. Noch besser ist es aber, rechtzeitig aus der Sonne zu gehen - und bereits im Vorfeld zu verhindern, dass die Haut Schaden nimmt. 

Den vollständigen Beitrag können Sie hier ansehen.

ikr
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