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News zum Coronavirus: Ehemann von Berlins Ex-Bürgermeister Klaus Wowereit ist tot

In Deutschland steigt die Zahl der Corona-Infizierten weiter. Im öffentlichen Leben gelten strenge Beschränkungen. Die Diskussion, wie lange das andauern kann, nimmt Fahrt auf. Alles, was heute wichtig war, finden Sie im stern-Liveblog zum Nachlesen.

Jörn Kubicki (l.) und Klaus Wowereit auf der Berlinale 2019

Jörn Kubicki (l.) und Klaus Wowereit auf der Berlinale 2019

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Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Die USA entwickeln sich zum neuen Epizentrum der Pandemie, in Italien und Spanien ist die Situation nach wie vor dramatisch. In Deutschland sind bislang mehr als 53.000 Infektionen registriert, so die Zahlen der Johns-Hopkins-Universität in den USA. 

Besonders hohe Zahlen haben laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) Nordrhein-Westfalen mit mehr als 10.600 sowie Bayern mit mehr als 11.100. Die Zahl der Sars-CoV-2 Infizierten, die an Covid-19 verstorben sind, kletterte den Angaben der Johns-Hopkins-Universität zufolge bundesweit mittlerweile auf 399. 

Alle Meldungen zum Thema finden Sie hier im stern-Special.

Die wichtigsten Meldungen im Überblick zur Nachlese:

  • Wowereits Ehemann gestorben (22.39 Uhr)
  • Zwölf Tote in in Wolfsburger Pflegeheim (18.35 Uhr)
  • Mehr als 10.000 Tote in Italien (18.23 Uhr)
  • Russland schließt seine Grenzen wegen Coronavirus vollständig (17.31 Uhr)
  • Zahl der Toten in Großbritannien steigt auf über 1000 (15.51 Uhr)
  • Mehr als 600.000 Menschen weltweit mit neuem Coronavirus infiziert (13.34 Uhr)
  • Kanzleramtschef: Keine Lockerung der Maßnahmen bis 20. April (10.58 Uhr)
cf / tis / rw / DPA / AFP

Alle Entwicklungen zum Coronavirus im Liveblog

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Liebe Leserinnen und Leser des stern, wir verabschieden uns für heute. Alle wichtigen Infos zum Thema Corona finden sie in unseren Liveblog zur Nachlese. Machen Sie es gut und bleiben Sie gesund!

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Jörn Kubicki, der Ehemann von Berlins ehemaligem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, ist tot. Das bestätigte Wowereits Anwalt Christian Schertz am Samstagabend der Deutschen Presse-Agentur. Laut "Bild"-Zeitung litt Kubicki schon seit längerer Zeit an einem Lungenleiden, der Chronic Obstructive Pulmonary Disease, kurz COPD genannt. Zuletz kam eine Corona-Infektion hinzu. Kubicki starb demnach an Herzversagen.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin um Superstar Cristiano Ronaldo hat sich wegen der Corona-Pandemie und dem massiven Einnahmeausfall mit Spielern und Trainer auf drastische finanzielle Einschnitte geeinigt. Man habe eine Übereinkunft erzielt, die Bezüge in einem Umfang zu kürzen, der den Gehältern für März, April, Mai und Juni entspreche, teilte der Club am Samstagabend mit. Dies betreffe auch Trainer Maurizio Sarri und komme einer Einsparung im Umfang von 90 Millionen Euro gleich.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Die mächtige Waffenlobbyorganisation NRA wehrt sich gegen die Schließung von Waffenläden im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Kalifornien. Gemeinsam mit anderen Waffenbefürwortern reichte die NRA am Freitag bei einem Gericht Klage unter anderem gegen den Gouverneur des Bundesstaates, Gavin Newsom, ein. Die Kläger argumentieren, dass es sich bei Waffengeschäften um lebenswichtige Geschäfte handele, die auch in Zeiten der Krise geöffnet bleiben müssten. "Den Zugang zu Waffen zu unterbinden, versperrt zwangsläufig das Verfassungsrecht auf (Besitz) dieser Waffen", heißt es in der Klageschrift.

  • Tim Schulze
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    In Frankreich sind inzwischen mehr als 2300 Menschen gestorben. Innerhalb von 24 Stunden seien 319 weitere Todesopfer verzeichnet worden, teilte die Regierung am Samstagabend mit. Insgesamt seien somit 2314 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

  • Tim Schulze
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    Nach Angaben von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sind wegen der Coronavirus-Pandemie bislang mehr als 160.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgeholt worden. Er dankte am Samstagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter allen Beteiligten, die daran "unfassbar hart" gearbeitet hätten. An die noch im Ausland Verbliebenen appellierte Maas: "Bitte haben Sie Geduld, wenn wir Ihnen noch nicht helfen konnten."

  • Tim Schulze
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    Weltweit sind mehr als 30.000 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die renommierte Johns-Hopkins-Universität in den USA registrierte am Samstag 30.248 Todesfälle. Den Angaben zufolge haben sich 649 904 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Es gebe in kaum einem Land genügend Tests, um die Menschen flächendeckend zu untersuchen. Allein in den USA sind mehr als 115 500 Infektionen nachgewiesen worden, in China mehr als 81 990. In Italien starben seit Beginn der Pandemie 10 023. Das ist die höchste Zahl weltweit.

  • Tim Schulze
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    Mit einer Nachricht an seine Fans hat sich Rammstein-Sänger Till Lindemann (57) nach einer Nacht auf der Intensivstation zurückgemeldet. "Das Virus, das mich erobern will, ist noch nicht erschaffen", schrieb der Musiker am Samstagabend auf Englisch in der Story seines Instagram-Accounts. Zuvor war Lindemann negativ auf das Coronavirus getestet worden.

  • Tim Schulze
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    Spätestens Ende Juni muss der Spielbetrieb in den europäischen Fußball-Ligen nach Überzeugung von Uefa-Präsident Aleksander Ceferin wieder beginnen - sonst sei die Saison verloren. "Wir könnten Mitte Mai, Anfang Juni oder Ende Juni starten. Wenn wir nichts davon schaffen, bringen wir die Saison wahrscheinlich nicht zu Ende", sagte der 52 Jahre alte Slowene der italienischen Zeitung "La Repubblica" (Samstag).

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    Die Zahl der Toten durch das Coronavirus in der Türkei ist auf über 100 gestiegen. Binnen 24 Stunden seien 16 weitere Menschen gestorben, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesfälle auf 108. 1704 Neuinfektionen wurden registriert. Insgesamt haben sich in der Türkei bislang 7402 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert. Wie in zahlreichen anderen Ländern wurden auch in der Türkei drastische Maßnahmen verhängt, um die Pandemie einzudämmen. Schulen und Universitäten wurden geschlossen und Versammlungen zum Gebet verboten.

  • Tim Schulze
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    Die spanische Regierung hat die Schließung aller "nicht lebenswichtigen" Unternehmen für zwei Wochen angeordnet. Dies teilte Regierungschef Pedro Sánchez am Samstagabend in Madrid mit. Eine ähnliche Regelung gilt auch in Italien.

  • Tim Schulze
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    Zum Dank dafür, dass die meisten Rumänen sich an die Corona-Ausgangssperre halten, bekommen sie an den Wochenenden aus den Polizeiautos zwei Mal pro Tag ihre Nationalhymne zu hören. Das ordnete der Innenminister Marcel Vela am Samstag an, wie rumänische Medien berichteten. An Samstagen und Sonntagen, jeweils um 17 und um 21 Uhr Ortszeit soll die Hymne "Desteapta-te, Romane" ("Erwache, Rumäne") aus den Lautsprechern der Polizeiwagen ertönen, die im ganzen Land auf den Straße patrouillieren. Diese Darbietungen sollen für die gesamte Dauer des Notstandes andauern, der in Rumänien wegen der Corona-Pandemie gilt.

  • Tim Schulze
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    Die Millionenmetropole New York plant in der Corona-Krise vier weitere provisorische Notkliniken. Neben den bereits aufgebauten Krankenhäusern und einem am Montag erwarteten Lazarettschiff der US-Armee sollen Gebäude in den Stadtteilen Brooklyn, Queens, Staten Island und der Bronx umfunktioniert werden, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Samstag bei seiner täglichen Krisen-Pressekonferenz.

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    Wegen in der Corona-Krise verhängten Verboten ist die Polizei am Samstag mancherorts etwa gegen unerlaubt Demonstrierende vorgegangen. Am Kottbusser Tor im Berliner Stadtteil Kreuzberg lösten Beamte am Nachmittag eine spontane Versammlung von mehr als 200 Menschen auf. Es gab mehrere Festnahmen, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Die Versammlung sei nicht angemeldet gewesen und habe gegen die derzeit geltenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstoßen. Wegen der Corona-Pandemie ist das Recht auf Demonstrationen derzeit eingeschränkt.

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    Nach dem Tod von zwölf Corona-Patienten eines Wolfsburger Pflegeheims werden dort Infizierte von negativ getesteten Bewohnern getrennt. Von etwa 165 Bewohnern seien derzeit 72 infiziert, sagte der Leiter des Wolfsburger Gesundheitsamts, Friedrich Habermann, am Samstag. Die zwölf Bewohner waren innerhalb von nur wenigen Tagen gestorben. "Den ersten Toten hatten wir am Montag zu beklagen", sagte der Leiter des Alters- und Pflegeheims für Demente, Lothar Laubert.

    Überraschend viele seien verstorben, ohne dass sie Symptome von Corona hatten, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Für das kirchliche Heim mit oft hochgradig dementen Menschen sei die Situation extrem schwierig, sagte der SPD-Politiker. "Wir stehen aber erst am Anfang der Entwicklung. Das wird für uns alle noch eine sehr, sehr harte Zeit".

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