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Stiftung Warentest: Die besten Matratzen gibt es für wenig Geld

Stiftung Warentest hat Federkernmatratzen geprüft - mit überraschendem Ergebnis. 15 von 24 Matratzen konnten die Tester überzeugen und das auch noch bei besonders günstigen Preisen.

Stiftung Warentest prüft Federkernmatratzen

Stiftung Warentest prüft Federkernmatratzen: Viele Produkte schneiden gut ab

Stiftung Warentest hat Federkernmatratzen geprüft und zeigt: Eine gute Matratze muss nicht teuer sein. Von den 24 Matratzen im Test schnitten 15 mit dem Testergebnis "Gut" ab. Viele der empfehlenswerten Matratzen waren zudem besonders günstig. Die Modelle kosteten zwischen 100 und 400 Euro.

Testsieger ist die Matratze "Malie Polar" für 219 Euro. Laut Warentest eignet sie sich vor allem für Seitenschläfer, sie hält lange und lässt kleine Personen in Rückenlage gut schlafen. Top-Liegeeigenschaften bietet laut Warentest auch die "Union Unicor" für 149 Euro: Sie ist für alle Körpertypen in Rücken- und Seitenlage empfehlenswert und leicht zu wenden. Einziger Nachteil: Durch die Einwirkung von Schweiß und Wärme verliert sie an Festigkeit und wird weicher.

Stiftung Warentest: Gute Matratzen gibt es auch beim Discounter

Günstige Matratzen vom Discounter haben einen schlechten Ruf - zu Unrecht, wie der aktuelle Matratzentest zeigt. Lidl verkauft in seinem Onlineshop die "Meradiso- Tonnentaschenfederkernmatratze" für günstige 100 Euro. Auch sie konnte die Prüfer mit guten Liegeeigenschaften für Rückenschläfer überzeugen.

 Laut Warentest eignen sich Federkernmatratzen vor allem für Menschen, die im Bett schnell schwitzen. Durch ihr offenes Innenleben zirkuliert die Luft im Inneren der Matratze besser, dem Schlafenden wird es nicht so schnell warm. Menschen, die nachts eher frösteln, sollten auf Latex- oder Schaumstoffmatratzen schlafen, da sie die Wärme besser speichern. Vor zwei Jahren hat Warentest auch diese Matratzen getestet. Die Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

Auch vorhergehende Tests von Warentest haben gezeigt, dass der Preis von Matratzen keinen Rückschluss auf die Qualität zulässt. Im letzten Matratzentest aus dem März 2016 schnitten viele hochpreisige Unterlagen nur mittelmäßig ab, darunter Modelle für bis zu 1270 Euro.

Die vollständigen Testergebnisse gibt es gegen Gebühr auf www.test.de. In der aktuellen Ausgabe gibt Stiftung Warentest auch Tipps, wie Matratzen länger halten.

ikr
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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