Wer ab Juli den Kölner Dom außerhalb der Gottesdienste besuchen möchte, muss zwölf Euro Eintritt zahlen. Was in Deutschland noch vielerorts als Ausnahme gilt, ist international längst verbreitet – zahlreiche berühmte Kirchen weltweit verlangen bereits Gebühren, um Sanierungen und den Erhalt der Bauwerke zu finanzieren. Gleichzeitig bleiben viele Gotteshäuser weiterhin frei zugänglich.
Der Kölner Dom zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Wer das UNESCO-Welterbe künftig nicht nur von außen bestaunen, sondern auch sein beeindruckendes Inneres erkunden möchte, muss ab Juli Eintritt zahlen: Für Besuche außerhalb der Gottesdienste werden künftig zwölf Euro fällig. Mit der neuen Besichtigungsgebühr reagiert die Domverwaltung auf steigende Kosten für Erhalt und Pflege des monumentalen Bauwerks.