HOME

Giftinjektion: Tookie Williams hingerichtet

Bis zuletzt hatten Menschen vor dem Gefängnis in San Francisco gegen die Hinrichtung von "Tookie" Williams protestiert. Doch auch prominente Fürsprecher konnten den ehemaligen Bandenchef nicht retten.

Nach 24 Jahren in einer kalifornischen Todeszelle ist der wegen vierfachen Mordes verurteilte frühere Bandenchef Stanley Tookie Williams (51) hingerichtet worden. Der Afroamerikaner, der bis zuletzt seine Schuld an einer Raubmordserie abgestritten hatte, starb eine gute halbe Stunde nach Mitternacht am Dienstag (Ortszeit) im San-Quentin-Gefängnis bei San Francisco durch eine Giftspritze. Trotz prominenter Fürsprecher aus aller Welt, darunter Erzbischof Desmond Tutu, Rapper Snoop Dogg und Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger, waren Williams Anwälte mit ihren Bemühungen gescheitert, vor Gericht einen Aufschub der Hinrichtung zu erreichen.

Noch am Montag hatten der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger und mehrere Gerichte Gnadengesuche und Anträge auf einen Exekutionsaufschub abgelehnt. Als Grund für sein Nein gegen eine Umwandlung des Todesurteils in lebenslängliche Haft führte Schwarzenegger unter anderem an, es bestehe kein Zweifel an Williams Schuld an vier Morden im Jahr 1979. Er stellte zudem in Frage, dass dieser sich im Gefängnis gebessert habe. Williams Anwälte hatten die Gnadengesuche mit dem Wandel ihres Mandanten begründet. Dieser hatte als Kinderbuchautor aus seiner Zelle Gewalt anprangert und war zehn Mal für den Friedens- und den Literaturnobelpreis nominiert worden.

Entschuldigung für gewalttätige Vergangenheit

Williams hatte 1971 in Los Angeles eine berüchtigte Jugendbande unter dem Namen "Crips" (Krüppel) gegründet. Im Zuge blutiger Straßenkämpfe mit der rivalisierenden Bande "Bloods" waren hunderte Menschen gestorben. Williams entschuldigte sich später für seine gewalttätige Vergangenheit, stritt aber die Mordtaten ab. Komplizen hätten ihn in dem Indizienprozess fälschlicherweise als Mörder beschuldigt. Der Koordinator der Bundesregierung für deutsch-amerikanische Beziehungen, Karsten Voigt, bezeichnete die Hinrichtung im Gespräch mit dem Sender n-tv als besonders fragwürdig, da Williams Reue gezeigt und dazu aufgerufen habe, die Gewalt zu bekämpfen.

Die Hinrichtung fand nach Angaben der "Los Angeles Times" vor den Augen von 39 Zeugen statt, darunter Lora Owens, Stiefmutter eines der Mordopfer bei einem Überfall auf einen Supermarkt. "Ich bin froh, dass Albert nun endlich Gerechtigkeit widerfährt", sagte die Verfechterin der Hinrichtung. Eine Bekannte von Williams rief nach dem Bericht eines Reporters am Ende der Exekution dagegen: "Der Staat Kalifornien hat gerade einen unschuldigen Mann ermordet." Williams habe während der langen Prozedur die Zeugen angestarrt und seinen Kopf mehrmals hochgehoben, berichteten Reporter.

Zwölfte Hinrichtung in Kalifornien

Der 51-Jährige war der zwölfte Verurteilte, der seit Wiedereinführung der Todesstrafe Ende der 70er Jahre in Kalifornien hingerichtet wurde. Er hatte die letzten Stunden mit Familienmitgliedern, Freunden und Anwälten verbracht. Williams verweigerte eine letzte Mahlzeit und nahm nach Gefängnisangaben nur Milch und Wasser zu sich. Er habe "Frieden mit sich geschlossen", sagte der Bürgerrechtler Jesse Jackson nach einem letzten Zusammentreffen am Montag.

Proteste vor dem Gefängnis verliefen nach Angaben des Senders KCBS friedlich. Jackson hatte im Namen von Williams zur Ruhe auf den Straßen nach der Hinrichtung aufgerufen. Gewalttätige Ausschreitungen würden seinem Bemühen um Friedfertigkeit widersprechen. Beobachter in Los Angeles hatten Sorge über möglichen Unruhen vor allem in South Central Los Angeles geäußert, wo Williams als junger Erwachsener seine Bande anführte. Die "Crips"- und die "Blood"-Gang gelten heute noch als die gewalttätigsten und mächtigsten Banden in Los Angeles.

DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?