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Sprüchesammlung: Perlen vor Säue

Wie sagt man heutzutage, wenn man einer Frau den Vortritt lassen will? Logo: "Ladies first, James Last." Oder: "Perlen vor Säue". "Niveau ist keine Hautcreme" ist ein Sammelsurium von absurden, originellen, manchmal auch nur abgedroschenen Redewendungen.

Von Axel Henrici

Dass es nachts kälter ist als draußen, weiß jedes Kind. Auch dass etwas nicht schön ist, aber selten, hat dieses Kind vermutlich schon mal gehört. Und weil das Buch "Niveau ist keine Hautcreme" (Ullstein) laut Verlagswerbung Sprüche "für alle Lebenslagen von der Wiege bis zur Bahre" bietet, kommen neben Kalauern, Bonmots und coolen Kontern auch haufenweise Klischees aus dem Alltag vor. Wie zum Beispiel "Kind, zieh dir eine Jacke über. Es ist kalt draußen." (Worauf das Kind vermutlich trocken antworten wird: "Jawohl Tirol!")

Die Palette reicht von Abkürzungen ("Aküfi" für Abkürzungsfimmel) über Konversationsfüller und rhetorische Fragen ("Ist der Papst katholisch?") bis hin zu Kostbarkeiten aus Omas Erfahrungsschatzkammer ("Das Leben ist kein Wunschkonzert"). Manche Listen haben praktischen Nutzwert, wie der Grundwortschatz für Bankräuber ("Hände hoch - ich bin Achselfetischist!"). Andere lassen den Leser etwas ratlos zurück, wie die "raffitückischen Slogans von Radio- und Fernsehsendern" (à la "Mit dem Zweiten sieht man besser"). Natürlich dürfen auch die Fußballersprüche nicht fehlen ("Ich sage nur ein Wort: Vielen Dank!" - Andreas Brehme).

Am unterhaltsamsten sind freilich die Botschaften aus den Niederungen des menschlichen Alltags: Trunkenheit ("Voll wie ein russischer Elternabend"), Notdurft ("Ich will dem Außenminister die Hand geben") und Übelkeit ("Ist hier noch Platz für einen Passagier, eine Currywurst und eine Kiste Bier?"). Und selbstverständlich dürfen auch die gesammelten Aufreißersprüche für Männer und Frauen nicht fehlen.

Männer fahren gut mit: "Hey, ich bin kein Mann für eine Nacht, aber ein, zwei Stunden hätte ich schon Zeit", oder "Haben Sie Wasser in den Beinen? Meine Wünschelrute schlägt aus". Schüchterne Frauen versuchen es mit: "Entschuldigung, ich habe meine Telefonnummer vergessen, kann ich deine haben?", während die Selbstbewussteren sich keck anpreisen: "Ich bin so schlecht im Bett, das müssen Sie erlebt haben!"

Man muss nicht unbedingt dem großen deutschen Aufklärer Georg Christoph Lichtenberg folgen ("Wer zwei Paar Hosen hat, mache eine zu Geld und schaffe sich dieses Buch an"), aber die sechs Euro neunzig kann man ruhig investieren. Das Buch dann im Kollegenkreis rumgehen lassen und schmunzelnd verfolgen wie die Kicherwelle durch die Bürofluchten gluckst. Das Schmunzeln kann bei Bedarf auch weggelassen und durch ein anerkennend gemurmeltes "ganz, ganz großes Tennis" ersetzt werden.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.