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Berlin Carolin Kebekus fordert mehr Hilfe für die Kulturbranche und ruft zur Demo auf

Carolin Kebekus
Carolin Kebekus bei einem Fototermin in Köln
© Rolf Vennenbernd / DPA
Carolin Kebekus nutzt ihre fast 380.000 Instagram-Follower, um eine Herzensangelegenheit loszuwerden: ihre Sorge um die Kulturbranche. Am 9.9.2020 soll in Berlin für mehr Hilfe vom Staat demonstriert werden.

Mit emotionalen Worten ruft Carolin Kebekus zur Teilnahme an einer Demonstration von #AlarmstufeRot auf, einem ein Bündnis aus der Veranstaltungswirtschaft, das auf die Existenzsorgen der Branche hinweisen will. "5 vor 12 in der Veranstaltungsbranche", schreibt die 40-jährige Komikerin bei Instagram. "Es muss sich etwas ändern, sonst ändert sich ALLES in unserer schönen Kulturlandschaft. Solidarität für alle Kulturschaffenden!", schreibt sie weiter und verbreitet das Foto eines Flyers zu der Demonstration am 9. September in Berlin.

Wie die "Welt" berichtet, sagte Kebekus am Sonntag in ihrer Instagram-Story, die inzwischen nicht mehr abrufbar ist: "Es muss sich etwas ändern. Wenn das so weitergeht und wir weiter so wenig Unterstützung bekommen, dann wird nach Corona an Kultur einfach nicht mehr viel übrig bleiben. Das wäre der absolute Horror." Kebekus sei sichtlich ergriffen und habe mit den Tränen gerungen.

Sichtlich ergriffen

Nach eigenen Angaben stehen rund 10.000 Unternehmen mit mehr als 250.000 Beschäftigten hinter dem Bündnis. Die Demonstranten werden laut Veranstalter Mund-Nasen-Schutz tragen und einen Mindestabstand zueinander einhalten. Das Bündnis fordert einen Dialog zur Rettung der Branche mit der Bundesregierung sowie Überbrückungs- und Kreditprogramme.

"Die Veranstaltungswirtschaft hat die von Bund und Ländern auferlegten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung bisher sämtlich mitgetragen. Bei den beschlossenen Hilfsmaßnahmen für Unternehmen wurde die Veranstaltungswirtschaft jedoch völlig unzureichend berücksichtigt. Hunderttausende Einzelunternehmer, KMU und große Mittelständler erhalten bei weitem nicht die dringend benötigten Hilfen, die notwendig sind, um massenhafte Entlassungen und Insolvenzen zu verhindern", heißt es auf der Seite des Bündnisses.

Quellen:#AlarmstufeRot, "Welt"

bal

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