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»COLLATERAL DAMAGE«: Arnie startet durch

Nach mehreren Misserfolgen ist Arnold Schwarzenegger wieder da. Mit »Collateral Damage« setzte er sich sofort an die Spitze der US-Kino-Charts. Stern.de zeigt die besten Bilder.

Der lang erwartete Terrorismus-Thriller »Collateral Damage« mit Arnold Schwarzenegger ist Nordamerikas neuer Kinohit. Der Film, der unter dem gleichen Titel am 21. Februar auch in die deutschen Kinos kommt, sollt eigentlich schon Anfang Oktober starten, war aber nach den Terroranschlägen vom 11. September von Warner Brothers zurückgestellt worden. Das Thema Terror scheint aber nun im amerikanischen Kino kein Tabu mehr zu sein .

Schwarzenegger gegen den Rest

In »Collateral Damage« werden Frau und Sohn des Feuerwehrmanns Gordon Brewer - Schwarzenegger - vor dessen Augen zu Opfern eines blutigen Terroranschlags. Als die Ermittlungen nach den Hintermännern der Tat aus politischen Gründen gestoppt werden, nimmt »Gordy« das Gesetz selbst in die Hand und fliegt nach Kolumbien, um die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen. Dabei deckt er nebenbei auch noch Verstrickungen zwischen dem korrupten Militär und der CIA auf. Die Terroristen haben derweil schon das nächste Ziel vor Augen, mitten in Washington.

Erfolgreicher Wochenendstart

Nach viermonatigem Aufschub jetzt frei gegeben, spielte der Actionfilm an seinem offiziellen Premierenwochenende in den USA und Kanada 15,2 Millionen Dollar ein, wie erste Auswertungen vom Montag ergaben. Das Ergebnis wäre wohl noch besser gewesen, hätten die Olympischen Spiele nicht viele Filmfans an diesem Wochenende an ihren Fernseher gefesselt. Wegen der Spiele lagen die Einnahmen der Top-12-Filme in den USA und Kanada 22 Prozent unter denen des Vorjahreswochenendes. Schwarzenegger hatte 1997 zuletzt mit »Batman & Robin« an der Spitze der Charts gestanden.

Der neue Familienfilm »Big Fat Liar« mit Frankie Muniz, der in den USA durch die Serie »Malcolm in the Middle« bekannt ist, landete mit einem Wochenendergebnis von 11,7 Millionen Dollar auf Platz zwei. In ihm gelingt es einem Teenager, sich gegen einen Hollywood-Produzenten durchzusetzen. Neu ist auch das Remake des Thrillers »Rollerball« von 1975, diesmal mit Chris Klein, LL Cool J und Rebecca Romijn-Stamos in den führenden Rollen. Das Stück über einen Eishockeyspieler, der zum Rollerball-Star wird, spielte 9 Millionen Dollar ein.