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"Real Steel" mit Hugh Jackman Von Robotern, Boxern und Schwiegermüttern


Hugh Jackman spielt gern den harten Hund. Er war der Vampirjäger Van Helsing, der wortkarge Jackeroo in "Australia" und die impulsive Kampfmaschine Wolverine mit den Eisenklauen. In seinem neuen Film spielt er einen abgehalfterten Boxer, der durch Roboter ersetzt wird. Für Jackman ein klasse Frauenfilm.

In dem neuen Film mit Hugh Jackman geht es um Roboter die Boxen und einen Ex-Boxer der deswegen arbeitslos ist, sich als windiger Manager durchschlägt und versucht, die Liebe seines Sohnes zurück zu erobern. Gemeinsam bauen sie einen Roboter, mit dem sie - richtig - Boxwettkämpfe bestreiten. Wenn das für sie nach einem unterhaltsamen Film klingt, sind sie mit großer Wahrscheinlichkeit keine Frau.

Der 43-jährige Australier findet dennoch, dass "Real Steel" auch für Frauen interessant ist. "Ich habe den Film nicht nur mit meinem Sohn, sondern auch mit meiner Tochter, meiner Frau und meiner 75-jährigen Schwiegermutter gesehen", sagte Jackman der "fem.com". Jackmans Schwiegermutter sei sogar der Meinung gewesen, dass das der beste Film sei, in dem er bis jetzt mitgespielt habe. "Sie fieberte mit, lachte, weinte - es ist eine sehr menschliche Geschichte". Hauptsächlich erzähle der Film zwar die Geschichte zwischen Vater und Sohn, mit Evangeline Lilly gäbe es aber auch eine Liebesgeschichte in einem Nebenplot. Das i-Tüpfelchen sind die Spezialeffekte.

Die Zusammenarbeit mit der ehemaligen "Lost"-Darstellerin Lilly genoss Jackman sehr. "Evangeline Lilly ist eine phänomenale Schauspielerin", schwärmt er von seiner 32-jährigen Kollegin. "Ich weiß nicht, ob sie Brüder hat, aber es kommt mir so vor, als ob sie es gewohnt ist, sich mit Jungs zu umgeben."

Auch Jackman selbst weiß, wie man sich bei der Crew beliebt macht. "Beim allerersten Film, den ich in Amerika gedreht habe, fand ich es peinlich, dass ich nach zwei Monaten noch nicht mal die Hälfte der Crew beim Namen kannte. Also dachte ich, dass ich an einem Freitagabend vorbeikomme und Lotteriescheine für alle mitbringe und behaupte, dass das eine australische Tradition ist - aber das ist keine Tradition."

ono/Bang

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