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"Texas Chainsaw 3D": Horror-Schocker gruselt sich an US-Kinospitze

Der Horror-Schocker "Texas Chainsaw 3D" hat der Konkurrenz an den US-Kinokassen am Wochenende überraschend keine Chance gelassen. "Django Unchained" und "Der Hobbit" wurden auf die Plätze verwiesen.

Trotz teils vernichtender Kritiken im Vorfeld spielte der siebte Film der Grusel-Reihe "Texas Chainsaw 3D" in seiner ersten Woche rund 23 Millionen Dollar (etwa 18 Millionen Euro) ein, berichtete der "Hollywood Reporter" am Sonntag. Mehr als 60 Prozent der Zuschauer seien jünger als 25 Jahre gewesen. In dem Film von John Luessenhop reist eine junge Frau (Alexandra Daddario) nach Texas, um dort eine Erbschaft einzufordern. Allerdings wartet in Texas auch ein wahnsinniger Mörder mit einer Kettensäge - und das Massaker nimmt seinen Lauf.

Der starbesetzte Quentin Tarantino-Western "Django Unchained" (20 Millionen) und Peter Jacksons "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" (17,5 Millionen) mussten sich mit den Plätzen hinter "Texas Chainsaw 3D" begnügen. Jacksons Fantasystreifen hat in seiner vierten Woche allerdings insgesamt schon mehr als 260 Millionen Dollar eingespielt.

Musical-Verfilmung auf Platz vier

Auf dem vierten Platz landete das Musical-Drama "Les Miserables" (16 Millionen), die Verfilmung des Romans von Victor Hugo aus dem 19. Jahrhundert mit Russell Crowe, Anne Hathaway, Amanda Seyfried, Sacha Baron Cohen und Hugh Jackman. In Deutschland kommt der Film im Februar in die Kinos.

Der neue Thriller von Tom Cruise, "Jack Reacher", enttäuschte weiter und konnte sich mit 9,3 Millionen Dollar nur auf dem sechsten Rang platzieren. Auch Matt Damons Drama "Promised Land", das im Deutschland im Juni in die Kinos kommt, konnte an den US-Kinokassen weiter nicht überzeugen und landete mit 4,3 Millionen Dollar nur auf Platz zehn.

DPA / DPA
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