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Kartenverkauf gestartet: Hier bekommen Sie Tickets für die 67. Berlinale

Die Begeisterung für die Berlinale ist groß: Mit Schlafsäcken haben einige besonders treue Fans vor dem Ticketschalter geschlafen, um sich die ersten Karten zu sichern. Sie können den Ticketkauf etwas bequemer gestalten, wir sagen Ihnen wo.

Filmfans warten am frühen Morgen in den Potsamer Platz Arkaden am Ticketschalter, um Karten für die 67. Berlinale zu kaufen

In den frühen Morgenstunden warten Filmfans, teilweise mit Schlafsäcken ausgestattet, auf den Verkaufsstart der begehrten Berlinale-Tickets

Am Donnerstagabend beginnen die 67. Internationalen Filmfestspiele in Berlin. An insgesamt zehn Tagen werden auf verschiedenen Bühnen deutsche und internationale Filme vorgestellt.

Zum Start des Berlinale-Vorverkaufs haben ein paar Dutzend Kinofans schon am frühen Morgen auf die ersten Tickets gewartet. Einige lagen in Schlafsäcken direkt vor dem Ticketschalter am Potsdamer Platz. Die Preise für die Karten liegen zwischen vier Euro für das Kinderprogramm und 14 Euro für die Filme im Wettbewerb um die Bären-Trophäen.

Wo Sie Tickets für die 67. Berlinale erhalten

Tickets gibt es in den Arkaden, im Kino International, im Haus der Berliner Festspiele und in der Audi City am Kurfürstendamm. Im Internet sind ebenfalls Karten erhältlich. Mit Glück bekommt man sie auch an den Tageskassen der Kinos.

Karten gibt es drei Tage im Voraus, für die Wettbewerbswiederholungen vier Tage vorher. Ausgenommen von dieser Frist sind alle Vorführungen im Friedrichstadt-Palast, im Hebbel am Ufer, in der Volksbühne, in den Spielstätten des Kulinarischen Kinos und der Sonderreihe "Berlinale Goes Kiez" sowie am Berlinale Publikumstag zum Ende des Festivals. Für alle Vorstellungen dort kann man schon an diesem Montag sein Glück versuchen.


sve/DPA
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo