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Teaser-Premiere "Er ist wieder da" Hitler trifft Hipster


Drei Jahre nach Timur Vermes' Roman kommt "Er ist wieder da" auf die große Leinwand: Oliver Masucci ist ab 8. Oktober als der wiederauferstandene Adolf Hitler im Kino zu sehen. Den offiziellen Teaser gibt's schon jetzt.

Es war Timur Vermes' Debütroman im Jahr 2012 und schlug ein wie eine Bombe. Erst die Papierversion, dann das legendäre Hörbuch, gelesen von Christoph Maria Herbst. Und im Oktober kommt "Er ist wieder da" nun ins Kino.

Knapp 70 Jahre nach seiner Niederlage erwacht Adolf Hitler im Berlin der Gegenwart - und einer ganz neuen Welt. Ohne Krieg. Ohne seine Partei. Ohne Eva. Stattdessen ist da nun eine andere Frau. Die ist sogar an der Macht! Und Ausländer dürfen plötzlich einfach so überall herumlaufen, wie es ihnen gerade passt. Und wie sehen diese neuen Berliner überhaupt aus?

Ein politisch unkorrekter Method Actor

Hitler trifft Hipster. Und natürlich wird er wiedererkannt. Menschen ziehen Smartphones - Telefone ohne Schnur und ohne Tasten, ach was: ohne Wählscheiben! - aus ihren Taschen und machen damit Fotos (!) von diesem vermeintlich grandios talentierten Method Actor, der einen auf Hitler macht. Großartig. Das muss ins Fernsehen! Auch, wenn einige der "Witze" dieses begnadeten Comedians in Hitler-Verkleidung unter die deutsche Gürtellinie gehen.

Als erstes braucht man in dieser neuen Welt natürlich eine E-Mail-Adresse. Wie die Suche danach aussieht, ist im ersten offiziellen Teaser zu sehen. Die gewünschte Mailadresse "adolf.hitler" ist leider schon vergeben. Und ein Reichspropagandaministerium gibt es ja nun auch nicht mehr. Doch das sind noch die kleinsten Probleme des Hipster-Hitlers. 

"Er ist wieder da" ist aber keine reine Übertragung des Romans auf die Leinwand. In dokumentarischen Szenen begegnet Oliver Masucci als Adolf Hitler auch dem normalen Bürger auf der Straße: Kleintierzüchtern, Unternehmern, Prominenten, Jungpolitikern, Journalisten. Und natürlich Neonazis.

Masucci spielt neben Kollegen wie Fabian Busch, Christoph Maria Herbst und Katja Riemann. Produzenten der Romanverfilmung sind Christoph Müller und Lars Dittrich; Regie führte David Wnendt.


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