Filmfest Hamburg Doris Dörries neuer Film gefeiert


Mit Doris Dörries neuem Film "Der Fischer und seine Frau" ist das Filmfest Hamburg eröffnet worden. Zur Gala-Premiere brachte die Regisseurin auch ihre Hauptdarsteller mit.

Mit viel Applaus für Doris Dörries neuen Film "Der Fischer und seine Frau" hat am Donnerstagabend das Filmfest Hamburg begonnen. Neben der Regisseurin selbst ernteten vor allem die Hauptdarsteller Alexandra Maria Lara und Christian Ulmen kräftigen Applaus von den mehr als 1000 Zuschauern im CinemaxX-Kino in der Innenstadt. "Ich hatte ja keine Ahnung, wie toll das Filmfest in Hamburg ist", sagte Dörrie nach der Premiere ihrer Ende Oktober startenden Komödie. Zur Eröffnungsgala des Film-Festivals waren prominente Gäste wie die Schauspielerinnen Sibel Kekilli und Marie Bäumer gekommen.

"Das ist Weltkino"

Eine Woche lang zeigt die 13. Festival-Ausgabe Produktionen aus dem In- und Ausland: 113 Filme aus 34 Ländern stehen auf dem Programm, von klassischen Filmländern wie Frankreich und den USA bis hin zu Burkina Faso reicht das Spektrum. "Das ist internationales Kino, das ist Weltkino", meinte Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos). Viele Beiträge befassten sich in diesem Jahr mit den Themen "Familie" und "Erinnerung", berichtete Filmfestchef Albert Wiederspiel, der sich über den Start freute: "Das war ein verdammt schöner roter Teppich." Vergleichbar mit Cannes oder Venedig sei er gewesen, stimmte Dörrie zu.

Für den Tag nach der Eröffnung standen bereits die nächsten Höhepunkte auf dem Plan des Festivals: Mit der Verfilmung von Alexander Osangs "Die Nachrichten" beginnt die Reihe "TV-Spielfilme", das Kinderfilmfest startet mit der deutschen Produktion "Der Schatz der weißen Falken". Zu den bekannten Auszeichnungen des Filmfests gehört die Vergabe des undotierten Douglas-Sirk-Preises, der in diesem Jahr an die von Lars von Trier mitgegründete Produktionsfirma Zentropa geht.

DPA DPA

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