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MGM steht vor der Pleite Legendäres Filmstudio hofft auf Happy-End


Das legendäre Hollywoodstudio Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) hat Konkurs angemeldet und soll nun restrukturiert werden. Der seit Jahren verschuldete James-Bond-Produzent teilte am Mittwoch mit, die Kreditgeber, darunter Banken wie Credit Suisse und JPMorgan Chase, wollten nun den Großteil des Studios übernehmen.

Das legendäre Hollywood-Studio Metro-Goldwyn-Meyer (MGM) hat Gläubigerschutz nach US-Insolvenzrecht beantragt. Ziel des Verfahrens ist nach Angaben des Unternehmens eine schnelle Abwicklung des Konkurses und anschließend die Fusion mit der kleinen Produktionsfirma Spyglass Entertainment.

MGM versucht schon seit gut einem Jahr, durch einen Selbstverkauf aus den Schulden zu kommen. Zuletzt musste das Studio sogar die Arbeiten am nächsten James-Bond-Film auf Eis legen.

Nach vorab getroffenen Vereinbarungen werden in dem Insolvenzverfahren die Gläubiger von MGM Forderungen in einem Umfang von 4 Milliarden Dollar gegen Aktien der neuen Filmgesellschaft tauschen, wie es hieß. Für Unruhe hatte zuletzt noch der milliardenschwere Investor Carl Icahn gesorgt. Er hatte zunächst darauf gedrungen, dass MGM mit der Produktionsgesellschaft Lions Gate zusammengeht. Icahn hält dort Anteile ebenso wie bei MGM. Vergangene Woche schwenkte er jedoch überraschend zu einer Lösung mit Spyglass um.

APN/Reuters Reuters

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