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"Off Duty": Schweiger im Interview: Reden wir zur Abwechslung mal übers Kino, Herr Schweiger

Til Schweiger bringt den "Tatort" zurück ins Kino. "Off Duty" ist hartes Actionkino alter Schule mit einem ordentlichen Schuss Humor. Ein Gespräch über Filme, die man kennen muss, und darüber, wie es mit Tschiller weitergeht.

Von Sophie Albers Ben Chamo

Til Schweiger in Moskau im Kino-"Tatort" "Off Duty"

Mit "Off Duty" kehrt der "Tatort" nach 30 Jahren ins Kino zurück. Til Schweiger ist Kommissar Nick Tschiller, allerdings außer Dienst.

Herr Schweiger, lassen Sie uns zur Abwechslung mal über Filme reden.

Wie schön.

Diese Woche kommt der Tschiller-"Tatort" ins Kino: "Off Duty" ist Actionkino voll auf die Zwölf. Verraten Sie mir Ihre Top Ten der Actionfilme, die jeder gesehen haben sollte?

Actionfilme… hm. Ist "Transformers" ein Actionfilm? Eigentlich ja, aber für mich ist das eher ein Crash-Boom-Bang Film. Mein persönlicher All-time-Favorit ist Luc Bessons "Léon - der Profi" mit Jean Reno und der ganz jungen Natalie Portman. Ein großartiger Hauptdarsteller, die Kamera ist fantastisch, und es ist einfach eine geile Story. Allerdings mit einem Wermutstropfen für mich als Anhänger von Happy-Ends: Ich hätte es gern gesehen, dass beide überleben. Ein guter Actionfilm ist auch "Lone Survivor" mit Mark Wahlberg. Aber das ist ein Kriegsfilm.

Til Schweiger als "Tatort"-Kommissar


Ist ja auch Action.

Sagen wir mal Polizeifilme: Dann natürlich "French Connection" von William Friedkin von 1971. Und ich liebe "Im Vorhof der Hölle" von Phil Joanou mit Gary Oldman, Sean Penn und Ed Harris: ein geiler Film! Unfassbares Ensemble, großartige Stimmung. Von Anfang an ist klar, dass ein Mann seinen besten Freund verraten muss. Glorreich geschrieben und gespielt. "Good Fellas" ist gut, aber kein Actionfilm. "Terminator 2" ist einer der besten Actionfilme aller Zeiten. "Midnight Run" ist eine Buddy-Comedy mit Actionelementen. "Green Zone" ist großartig! Mit Matt Damon. Ist aber auch ein Kriegsfilm.

Gibt es für Sie so etwas wie einen Ur-Actionfilm?

"48 Hours" mit Nick Nolte und Eddie Murphy. Die haben es erfunden: Ein Film, der richtig nach vorn geht, in dem sich zwei ungleiche Kumpels finden. Den habe ich damals im Kino gesehen und gedacht: So etwas habe ich noch nie gesehen. Das sind eigentlich zwei Filme: Auf der einen Seite eine superwitzige Komödie, auf der anderen Seite ein ultrabrutaler Polizeithriller. Dann gibt es noch diesen französischen Thriller, den fand ich so geil... "Public Enemy No. 1" mit Vincent Cassel! Ein Zweiteiler. Ich wette, es gibt es noch 10, 15 großartige Actionfilme, die mir gerade nicht einfallen.

Gucken Sie Filme mehrfach? Wie häufig haben Sie "French Connection" gesehen?

Den habe ich schon länger nicht geguckt. Aber bestimmt bald wieder, denn es ist einfach ein Genuss, Gene Hackman bei der Arbeit zuzusehen. "Black Hawk Down" habe ich bestimmt schon fünf Mal gesehen. "Green Zone" noch öfter.

Sie haben es mit Kriegsfilmen, oder?

Nicht unbedingt, aber das sind halt herausragende Filme. "Body of Lies" fand ich Klasse von Ridley Scott mit Leonardo DiCaprio.

Ich habe bei "Off Duty" häufiger an "Taken" denken müssen? Und an die Serie "24".

"24" habe ich noch nicht gesehen. Das Geilste an "Taken" ist Liam Neeson, weil man es nicht von ihm erwartet hat, und weil er schon wegen seiner Statur ein extrem glaubhafter Held ist. Nicht so einer wie Sylvester Stallone.

Sie mochten "Rambo" nicht?

Den Ersten fand ich super. Aber das war ja kaum ein Actionfilm, da wurde zu viel geredet. Ich finde seinen neuen Film ganz toll: "Creed".

Was halten Sie von Bruce Willis?

"Stirb langsam" ist ein Klassiker! Ganz groß. Und ich mag auch "Alarmstufe: Rot" mit Steven Seagal und Tommy Lee Jones. Das ist Mega-Action-Kino.

Nicolas Cage? "Con Air"?

Den mochte ich damals nicht so. Trotz der Riesenbesetzung. Antoine Fuqua hat ein paar gute Actionfilme gemacht. Ich fand "Shooter" mit Mark Wahlberg gut.

Und die alten Filme von John Woo wie "The Killer" oder "A Better Tomorrow"?

Die habe ich alle zu "Pulp Fiction"-Zeiten geguckt. Das waren bahnbrechende Schießereien. Und apropos Schießereien: Ich fand die Filme zwar total bescheuert, aber die Schusswechsel in "Matrix" waren sensationell. In "Taken 2" gibt es auch eine großartige Schießerei zu sehen, wo alle Wände wegfliegen. "True Lies"! Über den habe ich gerade noch mit Christian (Alvart, Regisseur der Tschiller-Tatorte) geredet: Für das Shootout im Hotelzimmer in "Off Duty", haben wir uns die Szene auf dem Klo in "True Lies" angesehen. Da ist wirklich nichts mehr ganz geblieben. Die haben an der Schießerei aber natürlich eine Woche gedreht, das Geld hatten wir nicht. Aber das ist ein bisschen das Vorbild.

Haben Sie eine Lieblingsszene in "Off Duty"?

Meine allerliebste Szene ist, wenn Dasha wegläuft und sagt "Ich habe nie Glück" und ihr dann der Geldkoffer vor die Füße fällt. Das habe ich im Drehbuch erst überlesen. Als ich den Film dann das erste Mal im Rohschnitt gesehen habe, habe ich mich weggeschmissen vor Lachen!

Kann Tschiller eigentlich über sich selbst lachen?

Der, der ihn spielt, lacht sehr gern über sich selbst. Und ich würde schon sagen, Tschiller kann das auch.

Macht Tschiller jetzt Pause?

Eine geplante Pause. Im Frühjahr setzen wir uns zusammen, um zu überlegen, wie es weitergehen soll. Das weiß noch keiner. Wir wissen nur, dass wir das, was wir im Kinofilm abgezogen haben, nicht wiederholen können. Das geht im Fernsehen nicht. Was Christian (Alvart) da gemacht hat, und das werde ich bis zu meinem letzten Atemzug wiederholen, ist einzigartig! Er hat aus minimalem Geld diese Filme geschaffen! Aber Tschiller braucht jetzt eine neue Richtung.

Wie viel Mitsprache haben Sie da?

Wenn mir etwas nicht gefällt, dann mache ich das nicht. 


Viel Spaß mit Til Schweigers Actionfilm-Liste:

















kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(