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Tom Hanks: Schauspielern gegen die Einsamkeit

Häufige Umzüge und die Scheidung seiner Eltern haben Tom Hanks als Kind "heimatlos und einsam" gemacht - ein Grund, weshalb der zweifache Oscar-Gewinner mit der Schauspielerei begann. Denn, so Hanks, "Einsamkeit macht krank".

Die eigene Familiengeschichte hat den amerikanischen Schauspieler Tom Hanks zur Schauspielerei gebracht. "Ich komme aus einer Scheidungsfamilie und bin mit zehn Jahren schon zehnmal umgezogen. Man fühlt sich heimatlos und einsam. Deshalb habe ich in der Schule schon Theater gespielt", sagte Hanks in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern. Er schauspielere, um sich nicht einsam zu fühlen, sagte der zweifache Oscar-Gewinner und schlussfolgerte: "Einsamkeit macht krank."

Die Zeiten, in denen er bei einem Film schon an den nächsten dachte, sind allerdings vorbei, sagte Hanks, der in der Verfilmung des Dan Brown-Bestsellers "Illuminati" zum zweiten Mal den Mysterienforscher Robert Langdon spielt. "Ich bin jetzt 52, man wird etwas ruhiger."

Besorgt äußerte sich der Star moderner Hollywood-Klassiker wie "Philadelphia" oder "Forrest Gump" über die Schauspielkrise in den USA. Es gebe immer weniger Theater, "junge Schauspieler lernen in Werbespots und nicht mehr auf der Bühne", sagte er dem stern.

Während Hanks "Illuminati", der am Donnerstag in den Kinos startet, als "schönen Batzen Verschwörungstheorien" bezeichnet, hält er persönlich nichts von solchen Szenarien. "Ich selbst glaube nicht an solche Theorien. Peal Harbor, die Mondlandung, der 11. September - ich halte mich an die Tatsachen."

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