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Goofy: Disneys Tollpatsch

Walt Disneys liebenswürdiger Chaot Goofy wurde durch seine Freundschaft zu Micky Maus vielen Comic-Fans ein Begriff. Aber auch mit seinen Soloabenteuern wusste der Tollpatsch zu gefallen.

Der stets gutmütige, heitere Disney-Tollpatsch Goofy hat sich seit seinem ersten Filmauftritt am 25. Mai 1932 mit seinen verrückt-verschrobenen Einfällen eine große Fangemeinde erspielt. Sein Debüt hatte er im Zeichentrickfilm "Mickeys Revue". Als damals noch namenloser Zuschauer lachte er sich schlapp, als der dünnschwänzige Hund Pluto die Bühne stürmt, um eine Katze zu jagen.

Kurz danach hatte er seinen ersten Auftritt in der Sonntagsgeschichte "Die Viehdiebe". Da hieß er Dippy Dawg, was auf Deutsch etwa "verrückter dämlicher Hund" bedeutet. Und das kennzeichnete seine damalige Funktion als tollpatschiger, verrückter Streichespieler. Einige Comic-Abenteuer später gewinnt er dann die Freundschaft von Micky Maus und wird im Januar 1936 in der Geschichte "Der Strauß Oskar" endgültig zu Goofy. Seitdem trägt er meist eine blaue Mütze und einen roten Pullover mit schwarzer Weste. Er bleibt einfältig, zeichnet sich aber fortan auch durch sein verträumtes, gutmütiges und ungeschicktes Wesen aus.

Anfänglich machte Goofy vor allem als Kinostar von sich reden. Nach exotischen Abenteuern an der Seite von Micky und einigen heiteren Streifen mit Micky und Donald entstand 1939 der Acht-Minuten-Film »Goofy und Wilbur«, der die Kritiker zu Begeisterungsstürmen hinreißt. Goofy, der hier mit seinem Freund, dem Grashüpfer Wilbur, eine ziemlich gefährliche Angelpartie unternimmt, zeigte seine ganze emotionale Tiefe, erinnern sich Comic-Historiker des Berliner Egmont-Ehapa-Verlags, der den Senioren-Geburtstag von Goofy in einem Micky-Maus-Magazin würdigt.

1941 startete mit "How to Ride a Horse" eine Serie, die Goofy zum endgültigen Durchbruch verhalf. In rund 24 Filmen demonstrierte er mit langen Schlappohren und Überbiss die unterschiedlichsten Sportarten. Die Experimente verliefen ebenso komisch wie desaströs und waren am Ende das beste Beispiel dafür, wie man Sport nicht machen sollte. Doch trotz Pech und Pannen stürzt sich Goofy mit ungebrochenem Enthusiasmus immer wieder auf eine neue Sportart. Für "How to Play Football" erhielt er laut Verlag sogar eine Oscar-Nominierung.

Von 1950 bis 1956 spielte Goofy als "Herr Jedermann" (Mr. George Geef) eine ganz andere Rolle und zeigte seine vielseitigen Fähigkeiten als Schauspieler. Höhepunkt dieser Karriere war die Verleihung des Preises für die Förderung der Sicherheit im Straßenverkehr. Nach dem Aus von Kurztrickfilmen für das Kino begann Goofys TV-Karriere. Schon 1955 wird in "The Goofy Success Story" sein Leben verfilmt. In unzähligen TV-Auftritten, meistens zusammen mit Micky, Donald, Minni und Freundin Clarabella erfreute er jahrzehntelang sein TV-Publikum.

Paraderolle als Supergoof

Eine von Goofys vielen Sternstunden schlug 1965, als er in der Story "Die Jagd nach dem Schwarzen Phantom" beim Erfinder Daniel Düsentrieb einen Schluck vermeintliches Superöl trank und sich danach als Supergoof fühlte. Mit nichts am Leibe als seiner roten Unterwäsche und einem Kartoffelsack als Cape stürzte er sich in die Verfolgungsjagd nach maskierten Dieben. Superkräfte verleihen ihm seltsame Erdnüsse, die sich auf mysteriöse Weise in seinem Vorgarten angesiedelt haben.

Goofys Talent verschafft ihm in den 80er Jahren auch zwei neue Rollen in Italien und Frankreich. In der Rolle als James Goof parodiert er die James-Bond-Filme, und an der Seite seines Vetters Indiana Goof, der von der Spielberg-Figur "Indiana Jones" inspiriert ist, stürzt er sich in manche Abenteuer.

Als allein erziehender Vater des kleinen Max erlebt Goofy seit Mitte der 80er Jahre zahlreiche Abenteuer. Dabei ist er sich in 70 Jahren immer treu geblieben. Er ist und bleibt der liebenswerte Chaot, der versponnene Träumer, der mutige Helfer und bedingungslos loyale Freund von Micky, Minni, Donald und vielen anderen Comic-Figuren in Entenhausen.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(