Annie Leibovitz Goldman Sachs will Starfotografin helfen

Die Stars lieben sie, ihre Porträtfotos sind in weltberühmt. Dennoch ist Annie Leibovitz hochverschuldet. Bevor sie nun die Rechte an ihren Bildern verliert, wird nach stern-Informationen möglicherweise die Investmentbank Goldman Sachs einspringen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs könnte die hochverschuldete New Yorker Starfotografin Annie Leibovitz möglicherweise vor dem Ruin retten. Wie der stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die Bank einen Teil der Kredite in Höhe von 24 Millionen Dollar des Kunstleihhauses Art Capital an Leibowitz finanziert, an das die Fotografin ihr Bildarchiv verpfändet hat.

Annie Leibovitz muss bis zum 8. September diese Summe zusätzlich Zinsen und Gebühren zurückzahlen. Art Capital hat Ende Juli die Fotografin verklagt, weil sie bei den Ratenzahlungen mit Hunderttausenden Dollar im Rückstand sein soll. Goldman Sachs ist über diesen Rechtsstreit überhaupt nicht erfreut und strebt nun mit Leibovitz eine eigene Lösung an. "Wir möchten am liebsten mit Ms Leibovitz direkt zusammenarbeiten und ihr dabei helfen, ihre finanzielle Situation zu meistern", sagte eine Sprecherin der Bank dem stern.

Nach weiteren Informationen des stern sollen Verhandlungen von Art Capital mit der Bildagentur Getty Images über den Verkauf des Leibovitz-Archivs im Frühjahr gescheitert sein. Getty soll 15 Millionen Dollar für das Archiv geboten haben, Art Capital schätze den Wert aber auf 50 Millionen Dollar. Der Verkauf kam daher nicht zustande. Art Capital wollte diese Verhandlungen gegenüber dem stern nicht kommentieren, auch Getty äußerte sich auf Anfrage nicht dazu.

Die Fotografin hat ihr gesamtes Vermögen verpfändet, nicht nur ihre Bilder, sondern unter anderem auch mehrere Immobilien.

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