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Lee Child: Tom Cruise ist ihm zu klein

Jack Reacher könnte ins TV kommen. Der Erfinder der Figur, Lee Child, wünscht sich dann einen Darsteller, der größer ist als Tom Cruise.

Autor Lee Child bei einem Auftritt in London

Autor Lee Child bei einem Auftritt in London

Er hat schon viele Actionrollen gespielt, aber nicht jedem scheint Tom Cruise (56, "Oblivion") in der Hauptrolle zu gefallen. "Jack Reacher"-Autor Lee Child (63) zumindest wünscht sich einen höher gewachsenen Star, sollte das Franchise bei Netflix als TV-Serie weitergehen. Auf dem Crime Writing Festival in Harrogate diskutierte Lee darüber laut "The Sunday Express" mit seinem Kollegen John Grisham (63).

"Hoffentlich, mit ein bisschen Glück, gehen wir zum Fernsehen und machen es auf Netflix oder so. Das wird eine traurige, unangenehme Folge haben, da nicht fürs Fernsehen spielt, also müssen wir einen neuen Hauptdarsteller finden", wird Lee Child zitiert. Woraufhin Grisham gefragt haben soll: "Ich wette, der neue Jack Reacher wird ein bisschen größer sein?" Und Lee Child stimmte zu: "Da hast du verdammt recht. Ich weiß nicht, wer es sein wird, aber er wird ziemlich groß sein."

Einige Zentimeter fehlen

Tom Cruise ist 1,70 Meter groß, in den Büchern wird der ehemalige US-Militärpolizist Jack Reacher um einiges größer dargestellt. Bisher sagte der Autor über diesen Unterschied, dass Reachers Größe in den Büchern eine Metapher für eine unaufhaltsame Kraft sei, die Cruise auf seine Weise darstelle: "Mit einem anderen Schauspieler könnte man 100 Prozent der Größe erreichen, aber nur 90 Prozent von Reacher. Mit Tom bekommt man 100 Prozent von Reacher mit 90 Prozent der Größe."

Cruise spielte Jack Reacher in dem gleichnamigen Film von 2012 und in "Jack Reacher: Kein Weg zurück" (2016). Auch in der -Verfilmung "Die Firma" war Cruise in der Hauptrolle zu sehen.

SpotOnNews
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo