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"Elisabeth": "Sissis" Leben als Musical

Das Bild der Kaiserin Elisabeth ist maßgeblich durch die "Sissi"-Filme mit Romy Schneider geprägt. Das Musical "Elisabeth" möchte in Stuttgart den wahren Menschen zeigen.

Durch die Filmschmonzette "Sissi" stieg sie zu einer der berühmtesten Personen der Geschichte auf. Millionen von Menschen waren durch ihr Schicksal zu Tränen gerührt. Seither verbinden die meisten mit der Kaiserin Elisabeth das Gesicht von Romy Schneider. Bis heute ist der Mythos der österreichischen Kaiserin weit über die Grenzen Europas hinaus lebendig.

Am 6. März hat das Musical "Elisabeth" im Stuttgarter Apollo Theater erfolgreich Premiere gefeiert. Michael Kunze und Sylvester Levay möchten darin die "wahre" Geschichte der Sissi erzählen. Die vielfach ausgezeichnete Produktion korrigiert das in den Filmen geprägte kitschig-romantische Bild der Monarchin. Ihr Leben am Wiener Hof, das wie ein Märchen beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Drama voller Entbehrungen und Machtkämpfe. "Elisabeth" ist auch die Geschichte einer modernen Kaiserin, die sich gegen die höfischen Zwänge auflehnt und dabei scheitert.

Der weltweite Erfolg des Musicals

Nach der Welturaufführung in Wien im Jahre 1992 waren es zuerst Theaterproduzenten aus Japan, die Interesse an der Geschichte dieser ungewöhnlichen Frau äußerten. Inzwischen läuft "Elisabeth" dort bereits im fünften Jahr. Weitere Stationen in Ungarn und Schweden sind dazu gekommen. Für die Erstaufführung in Deutschland wurde das Musical mit weiteren Szenen ausgestattet.

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