„Wer wird Millionär?“
Filialleiter berichtet Günter Jauch von Ekelfund im Discounter

Günther Jauch moderiert seit 1999 „Wer wird Millionär?“
Günther Jauch moderiert seit 1999 „Wer wird Millionär?“ (Archivfoto)
© Stefan Gregorowius / RTL
Tiefkühlpizza, H-Milch und dazwischen ein skurriles Fundstück: Bei „Wer wird Millionär?“ plauderte der Filialleiter einer Supermarktkette über seinen Berufsalltag.

Eine Giftspinne in der Bananenkiste, ein Frosch im Salat oder Insekten im Spinat: Dass Supermarktkunden Tiere in Lebensmitteln entdecken, hört man immer wieder. Von einem besonders ekligen Fund berichtete der Filialleiter eines Discounters bei „Wer wird Millionär?“. Ben Farkaš aus Solingen war Kandidat in der am Montagabend ausgestrahlten Folge der Quizshow. Die Anekdoten aus seinem Berufsleben erregten auch die Aufmerksamkeit von Moderator Günther Jauch.

„Sie haben ein hübsches Hobby. Ein anderer Filialleiter und Sie schicken sich Fotos der exotischsten Fundstücke. Sie schauen, was sich für obskure Dinge zwischen der Ware finden lassen“, sagte Jauch. Sein Kandidat erklärte, dass daraus eine Art Wettbewerb entstanden sei, wer den skurrilsten Artikel der Woche bieten könne. „Ich hatte letztens ein Fundstück, da war am Montag direkt klar: Die Woche gehört mir.“

„Wer wird Millionär?“-Kandidat machte widerliche Entdeckung

Natürlich fragte Günther Jauch nach, um welches Fundstück es sich handelte – und sein Kandidat erzählte die ganze Geschichte. Zwischen Kühlregal und Europalette habe er ein weißes Stück Stoff entdeckt. „Ich dachte erst, es ist ein Spucktuch von einem Baby, weil es so überdimensional war. In meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich in die Ecke gegriffen. Im nächsten Moment habe ich gesehen, was es wirklich ist und was da für Rückstände dran sind“, sagte Farkaš.

Tatsächlich handelte es sich nicht um ein Spucktuch, sondern um eine riesige Baumwollunterhose mit brauner Bremsspur. Im Studio wurde ein Foto eingeblendet, auf dem zu sehen war, wie Farkaš die eklige Unterhose mit einem langen Stab entsorgte. Von wem sie stammte, konnte nicht geklärt werden, aber: „Ich war wirklich sauer“, sagte der Kandidat.

Bei der Beantwortung der Quizfragen schlug sich der 39-Jährige zunächst tapfer. Für die 4000-Euro-Hürde benötige er dann aber gleich zwei Joker. Die Frage lautete: „Der Drache Tabaluga gehört zu den bekanntesten Geschöpfen des Zeichners Helme …? A: Goethe, B: Fontane, C: Heine, D: Mörike“. Richtig war Antwort C: Helme Heine. Auch bei den beiden folgenden Fragen setzte der Kandidat einen Joker ein und sicherte sich so die Gewinnsumme von 16.000 Euro.

Danach stieg er aus, weil er die Antwort auf folgende Frage nicht wusste: „Des is' wirklich irre“ – so freute sich der Schwabe Gerd Nefzer 2025, als er bereits zum dritten Mal womit ausgezeichnet wurde? A: Oscar, B: Bundesverdienstkreuz, C: Chemie-Nobelpreis, D: Titel 'Sexiest Man Alive'“. Richtig war der Oscar.

Zum Abschied hatte Ben Farkaš noch eine Bitte an Günther Jauch: „Meine Tochter wird in sechs Jahren volljährig. Sie hat gesagt, Sie sollen so lange noch durchhalten, dann übernimmt sie die Sendung. Nicht, dass der Pflaume kommt!“

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jum

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