„Jeopardy“
Quizkandidat gewinnt in 31 Sendungen in Folge – so viel Geld bekommt er

„Jeopardy“-Kandidat Jamie Ding
„Jeopardy“-Kandidat Jamie Ding gelang eine Siegesserie in der Quizshow
© Jeopardy

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Anderthalb Monate lang war Jamie Ding fast jeden Tag in der Quizshow „Jeopardy“ zu sehen. Seine Siegesserie und seine bodenständige Art machten ihn zum Liebling der Zuschauer.

Sich selbst bezeichnet Jamie Ding als einen „gesichtslosen Bürokraten“. Das mag für seinen Job als Programmadministrator bei einer Behörde in New Jersey gelten. Mittlerweile aber ist sein Gesicht vielen Fernsehzuschauern bekannt.

Der 33-Jährige trat Mitte März zum ersten Mal in der US-Quizshow „Jeopardy“ auf. Der Clou der Sendung: Es geht nicht um richtige Antworten, sondern um richtige Fragen. Kandidaten bekommen einen Hinweis und müssen eine dazu passende Frage nennen. Das gelang Jamie Ding meisterhaft. Der Gewinner einer jeden Sendung tritt in der nächsten Episode erneut gegen andere Kandidaten an – Ding war insgesamt 31 Mal dabei.

Erst dann endete seine Siegesserie – die fünftlängste in der Geschichte der populären Quizshow. Der Rekord liegt bei 74 aufeinanderfolgenden Siegen. 

Und auch finanziell hat es sich für ihn gelohnt: Insgesamt ging Ding mit einem Gewinn von mehr als 880.000 US-Dollar nach Hause – durchschnittlich mehr als 28.000 Dollar pro Sendung.

„Jeopardy“-Kandidat sieht sich selbst nicht gern im Fernsehen

„Ich habe versucht, auf dem Teppich zu bleiben“, beschrieb Ding gegenüber der „New York Times“ seine Einstellung während der anderthalb Monate, in denen er fast täglich im Fernsehen zu sehen war. Eine solch lange Serie zu planen, bedeute, das Unglück geradezu herauszufordern, behauptet er.

Nebenberuflich studiert Ding Jura, für die Fernsehaufzeichnungen in Los Angeles hatte er sich extra Urlaub genommen. Das Geld will er anlegen, einiges von seinem Gewinn auch spenden. Mit seiner bodenständigen Art hat der Quizkandidat die Herzen einiger Zuschauer gewonnen. „Ich werde es vermissen, ihn jeden Abend zu sehen“, schreibt ein User auf der Instagram-Seite von „Jeopardy“.

Zur Vorbereitung habe er unter anderem einen Atlas studiert und ein Buch über Shakespeare gelesen, erzählte Ding. Seine Schwester habe ihn in Sachen Popkultur auf den neuesten Stand gebracht.

Sich selbst sieht der Gewinner aber nach wie vor nicht gern im Fernsehen: „Wenn ich mir meine Folgen ansehe, bin ich ziemlich selbstkritisch. Nach dem Motto: ‚Warum hast du das gemacht?‘ oder: ‚Was stimmt nicht mit deinem Gesicht?‘“

epp

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