Wer in der RTL-Show „Wer wird Millionär?“ viel Geld gewinnen will, muss nicht nur jede Menge wissen, sondern auch Mut zum Risiko mitbringen. Tom Wollnik aus Berlin saß in der am Montagabend ausgestrahlten Folge auf dem Ratestuhl und brachte mit seinem Hang zum Zocken auch Moderator Günther Jauch ins Schwitzen.
Der 28-jährige Softwareentwickler beantwortete die ersten sechs Fragen ohne Probleme. Bei der 2000-Euro-Hürde setzte er seinen ersten Joker ein. Für 16.000-Euro benötigte Wollnik erneut Hilfe und rief einen Freund an, der vor einigen Jahren selbst Kandidat bei „Wer wird Millionär?“ war und 64.000 Euro gewann.
Die Frage lautete: „Wessen Rekord von 894 Liga-Toren knackte ein gewisser Alexander Ovechkin 2025? A: Cristiano Ronaldo, B: Nikola Karabatić, C: Tom Brady, D: Wayne Gretzky.“ Der Telefonjoker wusste, dass Alexander Ovechkin ein Eishockeyspieler ist, und tippte deshalb auf die korrekte Lösung, D: Wayne Gretzky. Nebenbei verriet er, dass Tom Wollnik sein Abitur mit der Bestnote 1,0 absolviert habe. Eine Information, die bei Günther Jauch für respektvolles Staunen sorgte. Was sein Kandidat alles weiß, demonstrierte er bei den folgenden Fragen.
„Wer wird Millionär?“-Kandidat macht Günther Jauch sprachlos
Für 64.000-Euro wollte Jauch Folgendes wissen: „Das Kürzel RMS, das man z.B. von der Titanic oder der Queen Mary kennt, weist darauf hin, dass diese Schiffe …? A: der Königsfamilie gehörten, B: Post beförderten, C: über 350 Meter lang waren, D: nur Erwachsene mitnahmen.“ Wollnik schlussfolgerte, dass die Buchstaben RMS für „Royal Mail Ship“ stehen müssten, und loggte ohne sich mit einem Joker abzusichern Antwort B ein. Das war richtig, auch wenn Günther Jauch erklärte: „RMS steht für Royal Mail Steamer, zu der Zeit, als es noch Dampschiffe gab. Auf der Titanic gab es ein eigenes Postbüro.“
Als letzter Joker blieb Tom Wollnik die Option, jemanden aus dem Publikum zu befragen. Dazu entschied er sich bei der 125.000-Euro-Frage. Tatsächlich verhalf ihm ein Mann im Studio zur korrekten Antwort. So stand der 28-Jährige vor der Beantwortung der 500.000 Euro-Frage. Für eine halbe Million Euro ging es um Folgendes: „Welches Unternehmen war 2024 mit über zwei Millionen Angestellten der größte private Arbeitgeber der Welt? A: UPS, B: Walmart, C: Volkswagen, D: Amazon.“ Der Kandidat antwortete ohne zu zögern: „Walmart.“ Günther Jauch war sprachlos und schaute völlig verdutzt.
Wissen, Glück und Mut führen bis zur Million
„Ich habe 2022 bei Amazon gearbeitet und ich weiß, dass es da sehr viele Angestellte gab. Und ich weiß, dass es einen Vergleich gab mit anderen sehr großen amerikanischen Unternehmen. Ich meine, Walmart hätte mehr Angestellte als Amazon gehabt“, erklärte Tom Wollnik. Die Aussicht, seine Gewinnsumme zu vervierfachen, sei ihm das Risiko wert.
„Ich hätte Sie nicht im Zockerbereich vermutet. Wenn das klappt, dann ist es eine halbe Million. Wenn es schiefgeht, bleiben die ersten drei Ziffern stehen: 500“, mahnte Moderator Günther Jauch. Doch sein Kandidat ließ sich nicht von seiner Idee abbringen. Schon beim Vorlesen der Frage habe er an Walmart gedacht, sagte Wollnik. Als die Antwort eingeloggt war, kommentierte Jauch: „500.000 oder 500? Vor der Alternative standen wir schon lange nicht mehr.“ Der Jubel war riesig, als Jauch mitteilte, dass es sich tatsächlich um Walmart handelt. Mit dem Geld möchte Wollnik den Kredit für seine Eigentumswohnung in Berlin abbezahlen. Und am kommenden Montag spielt er um den Gewinn von einer Million Euro.
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