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Black-Sabbath-Album "13": Texte entstanden in Nacht-und-Nebel-Aktion

Wofür andere Musiker Monate oder Jahre benötigen, braucht Black Sabbath nur eine Nacht. Bassist Geezer Butler schrieb einen Großteil der Songtexte vom Album "13" am Abend vor der Studioaufnahme.

Während der Sound vom neuen Black-Sabbath-Album "13" schon recht früh fertig komponiert war, wurde der passende Text in einer ziemlichen Nacht-und-Nebel-Aktion geschrieben. Wie Bassist Geezer Butler der australischen Musikseite "FasterLouder" berichtet, habe er die Texte unter enormem Zeitdruck schreiben müssen. "Bei diesem Album musste ich den Text buchstäblich am Abend bevor Ozzy (Osbourne) sie im Studio einsingen sollte schreiben", sagte Butler. Probleme hätte ihm das allerdings keine bereitet. "Ich arbeite unter Druck besser". Nur für die Auswahl der Themen habe er ein wenig Zeit gebraucht. "Wenn ich erst einmal herausgefunden habe, worüber ich schreiben will, macht es die Sache um einiges einfacher", sagte der 63-Jährige.

Beim kreativen Schaffensprozess seien alle drei Musiker, Geezer Butler, Ozzy Osbourne und Tony Iommi, übrigens vollkommen auf sich gestellt gewesen. "Bei früheren Alben waren wir mit Drogen vollgetankt. Aber bei diesem waren wir völlig nüchtern", erzählte Butler. Ihr Produzent habe ihnen allerdings dabei geholfen, den Fokus nicht zu verlieren.

"13" ist das erste Black-Sabbath-Album nach 35-jähriger Schaffenspause. In Deutschland ist es seit diesem Freitag im Handel erhältlich.

kgi/Bang
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo