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Club-Szene Feiern in Corona-Zeiten: Wie die Clubszene die Parks übernimmt

Sehen Sie im Video: Feiern in Corona-Zeiten – Parks ersetzen Clubs.




In Berlin sind Partys im Freien normalerweise nichts Besonderes - doch seit Corona ist, ist nichts mehr normal. Die Clubs sind zu, die jungen Leute treffen sich in den lauen Sommernächten zum Feiern im Park. Auf einer Wiese unter einem Baum haben sich Dutzende Menschen versammelt, um die Veröffentlichung eines Musikalbums zu feiern. Für die Musik sorgt DJ Himself. Die Gruppe hat alles mitgebracht, was es braucht: Eine Musikanlage plus Generator, bunte Lichter und eine Diskokugel. "Wir haben natürlich insofern Glück, dass jetzt der Sommer da ist. Und obwohl jetzt natürlich die Clubs wahrscheinlich noch bis Ende des Jahres geschlossen sind, wir zumindest draußen wieder den Leuten das geben können, was sie halt das ganze Jahr über sonst in den Clubs haben." Ist das Feiern unterm Himmel also eine Lösung? Die Partys bringen jedenfalls Probleme mit sich: Müll, Lärm und auch Gewalt. Die Berliner Club Commission sprach sich dafür aus, legale Alternativen zu ermöglichen, etwa in Parks oder in den Außenbereichen von Clubs. Bei der kleinen Record-Releaseparty unterm Baum bleibt es friedlich. Die Musik ist nicht zu laut, die Tanzenden genießen die Musik. Vergessen sie dabei, auf die Abstände zu achten, kommt eine Ansage vom DJ-Pult.
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In Berlin sind Partys im Freien nichts Besonderes. Doch in Zeiten von Corona, in denen die Clubs geschlossen sind, muss das Partyvolk kreativ werden. So wird kurzerhand das Nachtleben in die Parks verlegt. 

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