The Dead 60s Debütanten mit politischem Anspruch


Zwar kommen sie aus Liverpool, doch ihre Musik klingt weit mehr nach The Clash denn nach den Beatles. Die Dead 60s verbinden auf ihrem Erstling energetischen Punk mit schweren Dub-Grooves.

The Dead 60s kommen aus Liverpool und klingen überhaupt nicht nach Merseybeat. Punk-Energie trifft auf schwere Reggae- und Dub-Grooves und das einem bei den politischen Texten auch noch The Clash einfallen, ist gewollt. "Wir betrachten uns als Gesellschaftskommentatoren", sagt Bassist Charlie Turner. "Unsere Songtitel sollen auf jede Wand im Land gesprüht werden. 'You're Not The Law', 'Too Much TV' und 'Riot Radio' - das würde doch großartig aussehen. Es geht uns um das Kreieren von Slogans, nicht um herkömmliches Songwriting."

Neben Turner gehören Gitarrist und Sänger Matt McManamon, Gitarrist und Keyboarder Ben Gordon und Schlagzeuger Bryan Johnson zu der 2003 gegründeten Band. Der aus den 80er Jahren gespeiste Dub- und Reggae-Sound verbindet sich mit clashigen Melodien zu etwas Neuem; einer gesellschaftskritischen Popmusik, die es so lange nicht mehr gegeben hat. Die Dead 60s haben ein großes Debüt vorgelegt.

Uwe Käding/AP


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