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Tour-Tagebuch: Begeisterungsstürme und Digtiergeräte

Die Fahrt nach Dresden war ein voller Erfolg: Die Fans bejubelten das Konzert, und beim freien Tag in Dresden machten die Fantastischen Vier Bekanntschaft mit der sächsischen Sprache.

6.12.2004
Nürnberg - Dresden... für 'nen alten "Nach-Berlin-Heizer" wie mich eigentlich Hausstrecke, kein Thema. Angekommen, ins Hotel eingecheckt, und sofort wieder den Elbflorenz-Flash bekommen. Dresden ist nachts einfach unschlagbar hübsch. Die Semperoper sieht live definitiv noch besser aus als in der Radeberger-Werbung. Und die Elbe ist eben am Ende doch ein bisschen beeindruckender als der Neckar... Da beißt die Westmaus keinen Ostfaden ab.

Da muss ich doch mal kurz reminiszieren... Wir waren 1990, ganz kurz nach dem Fall der Mauer, das erste Mal in Dresden, hatten einen Auftritt... (merket auf: das war knapp zwei Jahre vor "Dieda?!"), und zwar in der Uni-Mensa. Ich selbst war das Vor- und Nachprogramm: DJ Bear an den Turntables. Auweia... das erste Mal, dass ich es geschafft habe, selbst mit James Browns "Sex Machine" die Tanzfläche leerzuspielen... Damals war das echt noch das allseits berüchtigte "Tal der Ahnungslosen" (für Pisa-Opfer: Dresden liegt im Elbtal... hier konnte man kein Westfernsehen empfangen).

Heute war das genau das Gegenteil: Dresden...ganz ehrlich: Ihr wart auf dieser Tour bislang das beste Publikum. So laut waren nicht mal die Kölner oder die Münchner. Die Band ging nach zwei fulminanten Stunden von der Bühne und die Leute haben noch bestimmt fünf Minuten weitergesungen: "Trooooyyyy....so troooyyy"... Wahnsinn! Wieder mal hatten erwachsene Männer "Pipi inne Augen", wie der gemeine Westfale sagen würde. Vielen Dank an diese Fans, das war ein echtes Erlebnis.

Das Bett war bequem, und am Tag danach war "Offday". Hervorragende Gelegenheit, mal kurz shoppen zu gehen. Liebe Saturn-Leute, nehmt's mir nicht übel, aber besser kann man ein sächsisches Klischee nicht erfüllen... das Beweis-Foto liegt bei: "DiGtiergeräte" gibt es wohl echt nur hier. Was ham wir uns scheckig gelacht. Nicht böse sein, aber das ist schon mal nen Wessi-Brüller wert.

Ab nach Bremen... Unterwegs schreit der Kombi nach Diesel, also raus an eine in-the-middle-of-nowhere-Tanke. Der Kassenwart fragt nach meinem aus abergläubischen Gründen immer um den Hals baumelnden Tourpass. "Und... Fanta-Vier-Tour, wa? Wart wohl in Dresden... Und? Wie war's?" Ich: "Das beste Publikum überhaupt... hat Spaß gemacht." "Das denke ich mir", antwortet er unkompliziert. "Die Sachsen sind für ein gutes Konzert immer zu haben". Recht hat er. Mal sehen, was die Bremer dem entgegenzusetzen haben.

Andreas "Bear" Läsker

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(