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Tod einer Musiklegende: Udo Jürgens bekommt eine Feuerbestattung

Die Leiche von Udo Jürgens wird nach seinem Wunsch eingeäschert. Die Bestattung soll im Familienkreis stattfinden. Unterdessen verabschieden sich Millionen TV-Zuschauer von dem verstorbenen Sänger.

Schlagersänger Udo Jürgens sitzt bei der ZDF-Jubiläumsgala "Udo Jürgens - Mitten im Leben" in Freiburg in der Rothaus Arena am Klavier

Schlagersänger Udo Jürgens sitzt bei der ZDF-Jubiläumsgala "Udo Jürgens - Mitten im Leben" in Freiburg in der Rothaus Arena am Klavier

Eine öffentliche Trauerfeier für Udo Jürgens soll frühestens Mitte Januar stattfinden. Dies kündigte sein Sprecher Thomas Weber am Dienstag an. "Das muss alles ohne Hektik vorbereitet werden", sagte Weber.

Der Sänger war am Sonntag im Alter von 80 Jahren in der Schweiz gestorben. Seine Leiche wird eingeäschert. Der Künstler habe eine Feuerbestattung verfügt, sagte Weber. Sie solle im engsten Familienkreis unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Dieser Wunsch möge respektiert werden, sagte Weber. Es gibt Spekulationen, dass die Urne von Jürgens einen Ehrenplatz am Zentralfriedhof in Wien erhalten könnte. "Das ist eine Option", sagte Weber dazu.

Millionen Zuschauer nehmen Abschied

Am Montagabend verabschiedeten sich mehr als acht Millionen Zuschauer bei ARD und ZDF von Udo Jürgens. 4,51 Millionen Zuschauer, Marktanteil von 14,3 Prozent, verfolgten ab 20.15 Uhr die Wiederholung der zwei Monate alten ZDF-Geburtstagsgala zum 80. Geburtstags des Sängers. Im Ersten sahen zeitgleich 4,18 Millionen (12,7 Prozent Markanteil) die Wiederholung der Dokumentation "Der Mann, der Udo Jürgens ist". Auf Platz eins lag jedoch RTL mit der Show "10 Jahre Bauer sucht Frau" mit 5,43 Millionen Zuschauern (16,6 Prozent).

ivi/DPA / DPA