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"Hasskampagne": Viel Wut nach der letzten Staffel: Jetzt verteidigen sich die "Game of Thrones"-Stars

Keine Staffel "Game of Thrones" wurde so hart kritisiert wie die finale. Jetzt haben die Stars der Serie auf die Vorwürfe reagiert - und werden eindeutig.

"Game of Thrones" Nikolaj Coster-Waldau

"Game of Thrones"-Star Nikolaj Coster-Waldau

Getty Images / AFP

Achtung: Dieser Text verrät Inhalte der achten Staffel von "Game of Thrones" und aus allen bisherigen Staffeln. Wer noch nicht alle Folgen gesehen hat und sich lieber überraschen lassen möchte, sollte hier wirklich aufhören zu lesen.

Fast keiner finalen Staffel wurde je so entgegen gefiebert wie der letzten und achten der Fantasy-Saga "Game of Thrones". Das lag zum einen daran, dass die Macher der Serie sich besonders viel Zeit ließen und "GoT"-Fans zwei Jahre warten mussten, bis sie erfuhren, wie die epische Geschichte zu Ende geht. Zum anderen wollten Anhänger nichts sehnlicher als endlich zu wissen, was mit den Hauptfiguren in Westeros geschehen würde. Schließlich war nach der vorletzten Staffel noch so gut wie alles offen, kaum eine der wichtigsten Fragen schien beantwortet. 

"Game of Thrones"-Stars verteidigen letzte Staffel

Und die Zuschauer erfuhren es. Auf den Eisernen Thron schaffte es am Ende niemand, denn der wurde kurzerhand abgefackelt. Bran, den vorher die wenigsten auf dem Zettel hatten, wurde zum Herrscher, Jon Schnee verbannt, Arya segelte weg, Sansa regiert ab jetzt den Norden, Cersei und Jaime wurden eng umschlungen von herunterfallenden Ziegeln erschlagen und Drachenkönigin Daenarys entwickelte sich zum personifizierten Teufel, weshalb Jon Schnee sie umbringen musste. Kurz und knapp: Viele Fans waren unzufrieden. Denn die Geschichte, vorher so detailverliebt und voller Überraschungen erzählt, wirkte gehetzt und schlampig geschrieben. Der Großteil der Zuschauer war sogar so wütend, dass eine Petition ins Leben gerufen wurde, die forderte, man solle die finale Staffel noch einmal drehen. Für viele der "Game of Thrones"-Schauspieler ein Schlag ins Gesicht.

Coster-Waldau ist wütend

Am vergangenen Freitag trafen unter anderem  Nikolaj Coster-Waldau (Jaime Lannister), Conleth Hill (Varys), Maisie Williams (Arya Stark) und Isaac Hempstead Wright (Bran Stark) bei der Comic-Con-Messe in San Diego auf "GoT"-Fans. Hill, dessen Charakter von einem der Drachen getötet wurde, zeigte sich laut der Branchenzeitschrift "Variety" versöhnlich. "Wir sind sehr dankbar für eure Zuneigung über die vergangenen Jahre und das ist die Realität, im Gegensatz zu einer von den Medien geleiteten Hasskampagne", sagte er in Bezug auf die Petition. 

Auch Nikolaj Coster-Waldau wollte offenbar etwas loswerden: "Wenn es endet, macht dich das wütend, ganz egal wie es endet, weil es eben das Ende ist. Ob du das Ende gehasst oder geliebt hast, es ist okay, aber beschimpfe keine Leute", stellte er klar. Für all die Fans, die sich am Tod Jaime Lannisters stören, hatte Coster-Waldau ebenfalls eine Nachricht. "Ich fand, dass es für ihn perfekt war, in Cerseis Armen zu sterben. Es hat für mich Sinn ergeben, das ist meine Meinung."

Seit Monaten schon wird leidenschaftlich über "Game of Thrones" diskutiert. All die Fans, die sich über das Ende ärgern, können zumindest auf die Fortführung der Buch-Reihe von George R. R. Martin warten. Seine "GoT"-Version könnte schließlich noch ein ganz anderes Ende finden.

Quelle: "Variety"

ls