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"Polizeiruf 110" aus München: Zu spannend für die Bayern

Als "künstlerisch herausragend" lobte der Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks jüngst die neue "Polizeiruf 110"-Folge über einen Anschlag auf ein Fußballstadion. Zu sehen bekommen sie die Fernsehzuschauer in naher Zukunft trotzdem nicht. Der skurrile Grund: Der Krimi sei einfach zu spannend.

Wie spannend darf ein Krimi sein? Für den Bayerischen Rundfunk gibt es offenbar eine Grenze. Wie die Sendeanstalt am Montag mitteilte, wird die neue Episode des Münchner "Polizeirufs" nicht wie geplant am 25. September um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Stattdessen solle die umstrittene Folge "Denn sie wissen nicht, was sie tun" zu einem noch unbekannten Zeitpunkt um 22.00 Uhr gezeigt werden.

In dem von Hans Steinbichler inszenierten Fall verübt ein Selbstmordattentäter einen Bombenanschlag auf ein Münchner Fußballstadion. Die BR-Jugendschutzbeauftragte Sabine Mader hält die schrecklichen Bilder nach dem Anschlag und die durchgängig gehaltene Spannung für problematisch. Bei Kindern unter 14 Jahren könne dies nachhaltig Angst hervorrufen, kritisierte Mader. "Entspannende Momente, die für einen 20-Uhr-Krimi typisch sind und einer emotionalen Überreizung und Ängstigung von Kindern und Jugendlichen entgegenwirken, finden hier nicht statt."

BR-Fernsehdirektor Gerhard Fuchs verteidigte die Entscheidung in einer BR-Mitteilung: "Eine Verschiebung der Sendezeit ist keine Zensur", sagte Fuchs, der den Krimi als künstlerisch herausragend bezeichnete. Ein späterer Sendetermin werde beidem gerecht, der Freiheit der Kunst und dem Jugendschutz.

Bleibt zu hoffen, dass Fuchs seinen Worten Taten Folgen lässt - und Steinbichlers Polizeiruf nicht doch noch im "Giftschrank" der Öffentlich-Rechtlichen verschwindet.

jwi/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(