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"Promi Big Brother" kompakt: Drei Millionen sehen Aaron Troschkes Sieg

Am Ende gewann der bodenständigste Kandidat: Aaron Troschke hat die Sat.1-Show "Promi Big Brother" gewonnen. Seinen Sieg verfolgten rund drei Millionen Zuschauer.

+++ Drei Millionen Zuschauer sehen das Finale +++

Gute Laune setzte am Ende gegen vermeintliche Prominenz durch: Aaron Troschke hat "Promi Big Brother" gewonnen. Er blieb dabei stets bescheidn und zeigte Kämpferherz - von 17 Tagen im Haus musste er 14 Tage im Keller verbringen. Das ertrug er ohne zu jammern. Seine Mitbewohner hat er damit beeindruckt. Und auch die Zuschauer: Im Finale erhielt er 66,25 Prozent der Stimmen. Damit ist der frühere Backshop-Besitzers ab sofort um 100.000 Euro reicher.

Nach seinem Triumph zeigte sich der 24-Jährige überwältigt: "Mir geht so viel durch den Kopf und ich bin sprachlos. Ich wollte immer bei 'Big Brother' mitmachen und jetzt habe ich sogar gewonnen. Ich freue mich riesig - das toppt sogar Jauch!"

Das Finale der Promi-Show bescherte Sat.1 noch einmal hervorragende Zuschauerzahlen: Gut 3 Millionen Menschen sahen zu. Das brachte dem Privatsender einen Marktanteil von 12,3 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen holte Sat.1 sogar 19,4 Prozent Marktanteil.

+++ Hubert Kah verlässt das Haus +++

Einen Tag vor dem Finale musste Hubert Kah das "Promi Big Brother"-Haus verlassen. Nach der offenen Nominierung standen ausgerechnet die beiden Zuschauerlieblinge Aaron Troschke und Kah auf der Auszugsliste und mussten sich dem Voting stellen. Die Zuschauer wählten "Hubsi" raus - vielleicht, weil er als einziger die Keller-Bewohner nicht am Besuchsgitter gegrüßt hatte. Bei seinem Auszug ließ er sich tanzend im Studio feiern: "Ich hätte nie gedacht, dass ich so weit komme – das ist ein Riesenerfolg für mich." Huberts Favorit auf den Titel und damit 100.000 Euro ist sein Freund Ronald Schill: "Ich wünsche Ronald, dass er sich in Deutschland rehabilitieren kann - er ist absolut integer. Ohne Ronald wäre mein 'Big Brother'-Aufenthalt bei Weitem nicht so befriedigend gewesen."

Aaron Troschke und Paul Janke mussten derweil bei der Challenge ordentlich einstecken: Beim "Ohrfeigen-Match" ging es darum, innerhalb von zehn Sekunden Begriffe zu erraten - sonst hagelte es Schläge. Für die beiden hat es sich jedoch gelohnt: Sie stehen gemeinsam mit Claudia Effenberg, Ronald Schill und Michael Wendler im Finale.

+++ Alex und Paul in einem Bett erwischt +++

Es gab Post für die Luxusbewohner und natürlich flossen die Tränen. Der Wendler, die Effenberg und der Kah hatten sehnsüchtig auf persönliche Briefe gewartet. Die Zeilen von Wendlers Tochter, von Kahs Liebster und von Effenbergs Freund sorgten für großes Gefühlsfernsehen, die Claudia musste heulen. Selbst der Schill bekam Post, womit er nicht gerechnet hatte - von einem weiblichen Fan.

Doch der einzige echte Knaller war eine Bettszene. Okay, niemand war nackt. Aber zumindest wurde gekuschelt: Die beiden Blondchen Alexandra Rietz und Paul Janke lagen im Kellerbereich zusammen auf einer Matratze, sie kraulte ihm liebevoll den Kopf. Selbst die Luxusbewohner bekamen davon mit - sie sehen es auf ihrem Flatscreen. Und schon fiel die alles entscheidende Frage von Claudia Effenberg: "Sind die zusammen?" Ja, diese Frage stellt sich jetzt auch ganz Deutschland. Naja, zumindest der kleine Teil Deutschlands, der Promi Big Brother schaut: Die Quoten waren konstant, 2,86 Millionen Zuschauer schalteten ein, Marktanteil 19 Prozent. Auf eine Antwort müssen wir warten, denn Alex musste gehen - mit der kleinen Romanze ist also erstmal Schluss.

+++ Mia Magma muss gehen +++

Die Kellerkinder durften den Luxusbereich beziehen - mit positiven Folgen für alle Beteiligten: Nach zehn Tagen im "Promi Big Brother"-Haus ging Claudia Effenberg endlich wieder unter die Dusche. Dadurch wurde sie auch für Ronald Schill wieder interessant, der sich gleich an sie ranwanzte und mit ihr ein Glas Wein verköstigte.

Weniger erfreulich lief die gestrige Folge für Mia Magma. Das einstige Porno-Sternchen unterlag in der Kampfabstimmung Hubert Kah und musste als fünfte Kandidatin das "Promi Big Brother"-Haus verlassen. Mia zeigte sich enttäuscht: "Ich bin schon traurig und wäre gerne noch länger drin geblieben. Aber das ist das Spiel."

Die Zuschauerzahlen blieb auf dem hohen Niveau der Vortage, ab 22.15 Uhr schauten 2,87 Millionen Menschen zu, was einem Marktanteil von 16,0 Prozent entspricht. Noch besser waren die Werte in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Dort kratzte die Quote mit 19,9 Prozent knapp an der 20-Prozent-Marke.

+++ Liz Baffoes bitterer Abschied +++

Der Tausch von "Oben" und "Unten" sorgte bei "Promi Big Brother" am Montagabend für ordentlich Zündstoff. Das machte sich auch in den Quoten bemerkbar: Die Show stieß mit 2,80 Millionen Zuschauern (15,6 Prozent) um 22.15 Uhr auf ungebrochenes Interesse. Mit 19,1 Prozent waren die Werte in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen besonders gut. Als vierte Teilnehmerin musste Liz Baffoe das "Promi Big Brother"-Haus verlassen. Die 44-Jährige verließ die Show, ohne sich von ihrer Gruppe zu verabschieden. Bei ihrem Auszug schwang durchaus Bitterkeit mit: "Ich wusste schon gestern, dass ich wieder nominiert werde. Ich hätte machen können, was ich will - ich hatte keine Chance in die 'Gang' zu kommen. 'Promi Big Brother' ist ein Spiel und ich wollte gern gewinnen, aber mir eben trotzdem treu bleiben."

+++ Ela verlässt das Haus +++

Ela Tas muss als dritte Bewohnerin das "Promi Big Brother"-Haus verlassen. Das sorgt nicht bei allen für gute Laune: Claudia Effenberg kämpft sogar mit den Tränen: "Ich hätte es ihr gegönnt, weiter zu kommen. Ela ist jetzt wirklich traurig." Michael Wendler hat da andere Informationen: "Mir hat sie vor ein paar Tagen gesagt, dass sie nicht mehr kann und raus will." Ronald Schill hat seine ganz eigene Theorie: "Ich glaube, sie ist sehr ehrgeizig und hätte gern weitergemacht. Aber die 100.000 Euro hätte sie eh nicht gewonnen!"

In jedem Fall sorgt die Sat.1-Show weiterhin für gute Quoten. "Promi Big Brother" hatte am späteren Abend noch 2,78 Millionen Zuschauer, das entspricht einem Martkanteil von 14,7 Prozent. Noch besser war der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Dort betrug die Einschaltquote 18,1 Prozent.

+++ Die Kluft zwischen oben und unten wird immer größer +++

Der Verbindungsschacht zwischen den beiden Bereichen ist offen: Michael Wendler, Ronald Schill und Ela Tas kleben sehnsüchtig an den Gitterstäben. Ronald provokant: "Hallo, ihr Glücklichen des Lebens. Die Todgeweihten grüßen euch!" Doch dann dreht sich das komplette Gespräch an der vergitterten Luke nur um das Liebes-Aus von Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe. Dann schließt sich das Fenster wieder. Schnell haben die Luxusbewohner "Oben" den kurzen Besuch der Kellerkinder am Gitter vergessen. "Ach, da ging es um nichts Wichtiges, das war nur Blabla", erklärt Alexandra Rietz Schauspielerin Liz Baffoe, die zu spät dazukommt.

Und während die Bewohner "Oben" gemütlich in der Sonne chillen, brodelt es unter ihnen im Keller gewaltig. Michael Wendler ist sauer: "Das war ein bisschen wie ein Zoobesuch, wie Affen streicheln im Käfig. So kam ich mir vor ..." Ela Tas ist ebenfalls enttäuscht: "Ich komme mir total blöd vor. Die haben nur die ganze Zeit über Max' Ex-Freundin geredet. Kein Einziger hat gefragt, wie es uns gesundheitlich geht. Und dann wollte der noch den Zeitungsartikel durch den Schacht reichen. Die spinnen wohl. Dann gibt es wieder eine Strafe, die wir ausbaden müssen. Die wissen doch gar nicht, was das bedeutet, hier sowas ausbaden zu müssen."

Der Wendler ist sauer: "Die stehen in Saft und Kraft, denen geht es super und wir müssen uns dann deren Probleme anhören! Das ist echt scheiße. Wir gehören genau hierhin, wo wir sind, und die gehören in den Himmel - das ist deren Auffassung. Die haben sich überhaupt nicht für uns interessiert und haben sich nur selbst in den Vordergrund gestellt."

+++ Schlechte Karten für Liz Baffoe +++

Liz Baffoe wird zur Zielscheibe! Die sonst stets gut gelaunte Liz Baffoe ist schockiert: Ihre Mitbewohner haben sie nominiert und dann musste auch noch ihre Bezugsperson Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe das "Promi Big Brother"-Haus verlassen. Die Schauspielerin ist tief getroffen und steht jetzt ganz alleine da.

Ihre vier verbliebenen "oben"-Mitbewohner - Mia Julia, Alexandra Rietz, Aaron Troschke und Paul Janke - sind durch ihre gemeinsame Zeit "Unten" eine eingeschworene Gruppe. Und das lassen sie die Schauspielerin auch kräftig spüren. Zum Glück darf Liz mit Claudia Effenberg, die im Keller wohnt, telefonieren: "Es ist traurig, dass Max weg ist. Er wollte ja gern noch bleiben. Für mich ist es hier jetzt echt schwierig. Ich war ja viel mit Max zusammen."

+++ Fast 20 Prozent Marktanteil +++

"Promi Big Brother - Das Experiment" holte am Samstagabend wieder Spitzenquoten: In der neunten Ausgabe der Liveshow fieberten starke 19,4 Prozent der Zuschauer (14-49 Jahre.) bei der ersten persönlichen Challenge von Ex-Pornostar Mia Julia mit. Die zierliche Blondine riskiert Kopf und Kragen und punktet bei der "Gradwanderung".

+++ Claudia Effenberg erntet Spott und Häme +++

Von ganz oben nach ganz unten geht bei "Promi Big Brother" sehr schnell. Claudia Effenberg trat den Weg in den ersten drei Folgen bereits zwei Mal an. Schon am Samstagabend war sie von den Zuschauern aus dem Luxus-Bereich in den Keller gewählt worden, wurde dann aber von den Bewohnern des Luxus-Bereiches aus Mitleid wieder hochgewählt. Doch nicht für lange: Die Zuschauer bestimmten erneut, dass die Ex-Spielerfrau den harten Weg in die Gemächer antreten muss. Denn Effenberg machte sich mit ihren Kommentaren alles andere als beliebt. Unten angekommen meckerte sie nur herum. Nichts passte ihr. Auch die gebrauchten Klamotten wollte sie nicht anziehen - dafür war sie sich zu fein. Kein Wunder, dass die Zuschauer sie wieder unten sehen wollten. Sogar Prominente wie Sarah Kuttner gaben bei Twitter zu, Effenberg erneut in den Keller gewählt zu haben.

+++ "Richter Gnadenlos" auf Flirtkurs +++

Schon scheint es, dass Ronald Schill, der als "Richter Gnadenlos" bekannt gewordene frühere Hamburger Innensenator, die Kameras vergessen hat. Denn in der ersten Nacht sorgt Schill nicht nur für nackte Tatsachen, sondern versucht auch durch gezielte Flirtversuche die Aufmerksamkeit seiner "Mitbewohnerin" Ela zu gewinnen. Zärtliche Berührungen scheinen ihm dabei nicht schwer zu fallen. Wer weiß, vielleicht gehen die beiden ja demnächst gemeinsam baden?

Mit einem starken Marktanteil von 19,6 Prozent begeisterte auch die zweite Folge von "Promi Big Brother" die Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren.

+++ "Richter Gnadenlos" geht in den Knast +++

Vermisst hat ihn niemand, doch offenbar kann Ronald Schill nicht ohne die Öffentlichkeit: Der als "Richter Gnadenlos" bekannt gewordene frühere Hamburger Innensenator zieht in das "Promi Big Brother"-Haus. Wie nicht anders zu erwarten führt er dabei nichts Gutes im Schilde: "Dieses Experiment wird das Schlechteste von uns zum Vorschein bringen." Schill hat dabei seine ganz eigene Vorstellung von dem Zusammenleben: "Die Kommune 1968 - mit Uschi Obermaier und Rainer Langhans - könnte man auch im 'Promi Big Brother'-Haus verwirklichen. In einer Kommune könnte man letztendlich alles zum Gemeingut erklären lassen - einschließlich der Menschen", wird er von Sat.1 zitiert.

Die 24-Stunden-Überwachung ist ebenfalls kein Problem für den Ex-Senator: "Es ist ja auch nur konsequent, da ich vorher als Innenminister schon nicht gegen Überwachung war, dass ich mich jetzt diesen hundert Kameras aussetze."

"Promi Big Brother": Das nackte Kalkül von Janina Youssefian

+++ Der Wendler will's nochmal wissen +++

Hält er durch, oder gibt er vorzeitig auf - wie beim RTL-Dschungelcamp, wo er nach nur vier Tagen das Handtuch warf? Schlagersänger Michael Wendler bekommt erneut die Chance, sich zu beweisen, wenn er am Freitag ins "Promi Big Brother"-Haus einzieht. Seine Teilnahme wurde nun bestätigt. Wie Sat.1 mitteilte, bezeichnet der 42-Jährige die Fernsehshow als "fünfzehntägigen Wahnsinnstrip". "Ich glaube, dass es den Leuten draußen ganz wichtig ist, zu sehen, dass ich auch mal etwas durchziehe", sagte Wendler.

Der Sänger, der mit dem Lied "Sie liebt den DJ" bekannt wurde, hofft auf intelligente Show-Mitbewohner: "Ich bin gar nicht so doof wie viele Leute denken. Ich empfinde es als Folter, wenn ich mit doofen Menschen in einen Raum eingesperrt werde."

ins/che mit Agenturen