"Sing meinen Song" auf Vox Xavier Naidoo gelingt erfolgreicher Start


Gelungener Auftakt für Xavier Naidoos neue Musiksendung bei Vox: 2,19 Millionen Zuschauer sahen am Dienstag die Show "Sing meinen Song". Im Mittelpunkt der ersten Folge stand Sasha.

Das nennt man einen gelungenen Start: Xavier Naidoos neue Musikshow "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" wollten zum Start am Dienstagabend auf Vox 2,19 Millionen Zuschauer sehen. Es war der erste von insgesamt sieben Teilen.

Die Idee der Show ist einfach: Gastgeber Naidoo ludt sechs Musiker ein, die gegenseitig ihre Hits covern. Den Auftakt machten die Songs von Sasha. Bei der Auswahl der Künstler wurden verschiedene Genres gemischt. Mit dabei sind Balladen-Expertin Sarah Connor, der Pop-Gentleman Roger Cicero und Sandra Nasic von den "Guano Apes" als Spezialistin für härtere Töne. Eher ein Exot in dieser Reihe ist der österreichische Volksmusiker Andreas Gabalier und eine Art Wild Card bekam Gregor Meyle, der einst über eine Alternativ-Castingshow bei Stefan Raab bekannt wurde.

Gedreht wurde in Südafrika

Vox hatte eine ähnliche Idee schon einmal 2011 ausprobiert. Damals trafen in der Sendung Cover my Song jeweils ein Schlagersänger und ein Rapper aufeinander, um sich gegenseitig an ihren bekanntesten Songs zu versuchen. Diesmal ist alles größer angelegt: Es sind nicht nur mehr Musiker dabei, sondern die Zuschauer dürfen sie auch in eine Art Urlaub begleiten. Die Sendereihe wurde in knapp zwei Wochen in Grootbos in Südafrika gedreht, dem Heimatland von Naidoos Vorfahren. Es gab gemeinsames Kochen, Ausflüge in die Natur und Tauchgänge mit Haien.

"Es war mal schwer, mal lustig, mal hatten wir die Hosen voll", sagt Naidoo. Obwohl das Format Musik mit TV-Dokumentation mischt, seien die Macher ohne scripted Reality mit gestellten Situationen und Dialogen ausgekommen. Zugleich lassen die gegenseitigen Lobgesänge der Musiker das Tauschkonzert vorab eher als Kuschelveranstaltung erscheinen.

Naidoo hofft auf eine zweite Staffel und mehr: "Ich hab seit 'The Voice' vor, mehr Musik ins Fernsehen zu bringen." Es gebe einen Platz dafür, "aber es muss anders gemacht werden". Nach dem erfolgreichen Auftakt von "Sing meinen Song" stehen die Chancen dafür gar nicht schlecht.

che/DPA DPA

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