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"Sommerhaus der Stars" Die Skandal-Staffel geht zu Ende - und die Bewohner geben in Sachen Blödheit noch mal alles

"Sommerhaus der Stars"
"Sommerhaus der Stars": Andreas Robens ist im Finale
© TV Now
Das diesjährige "Sommerhaus der Stars" ist vorbei. Wer sich ganz besonders ungeschickt angestellt hat und wer sich am Ende über 50.000 Euro freuen durfte.

Das "Sommerhaus der Stars" wird nicht wegen vieler lustiger Sprüche in Erinnerung bleiben oder wegen spannender Spiele. Nein, man wird sich daran erinnern, weil die diesjährigen Bewohner gezeigt haben, was passiert, wenn sich eine Gruppe gegen Einzelne verschwört und wie daraus handfestes Mobbing entsteht. 

"Sommerhaus der Stars": Vier Paare wollen ins Finale

Die Akteure waren dabei vor allem Bachelor Andrej Mangold und seine Freundin Jennifer Lange sowie die Youtuberin Lisha. Wie die zertifizierten Reality-TV-Fieslinge ihre Karrieren weiterhin gestalten werden steht in den Sternen, der Stempel "Mobber" ist allerdings drauf und geht so schnell auch nicht mehr ab. Man frage nur mal Bastian Yotta.

In der Finalsendung von Sonntagabend kämpften Michaela und Martin, Lisha und Lou, Andreas und Caro sowie Diana und Michael um das Preisgeld von 50.000 Euro und den Titel "Promi-Paar des Jahres". Ja, darum geht es tatsächlich noch, auch wenn man das bei all dem menschenunwürdigen Drama vergessen haben könnte. 

Manche gehen an das Ganze demütig ran. Diana und Michael zum Beispiel. "Unglaublich, dass wir immer noch dabei sind bei den letzten vier Paaren", sagt die Ex-"Bullyparade"-Darstellerin. Anders Lisha. "Das sind doch keine Gegner, Mann", stellt sie fest. "Ich hab selten so viel Dummheit auf einem Haufen erlebt", pöbelt die Berlinerin und als Zuschauer freut man sich, dass man diese schlecht gelaunte Visage so schnell nicht wiedersehen muss. 

Erstes Spiel - blöder geht's nicht

Andere als dumm zu bezeichnen ist Lishas Lieblingshobby. Dabei sitzt die Youtuberin in einem Glashaus, das mindestens so groß ist wie die muffige Bude in Bocholt, in der die Resterampe deutscher TV-Persönlichkeiten seit nunmehr vier Wochen haust. Gleich im ersten Spiel des Abends beweisen die Sommerhausler, warum es für sie nur nach Bocholt und nicht weiter gereicht hat. 

Sie müssen Begriffe erraten und aus den Anfangsbuchstaben ein Lösungswort basteln. Ein Beispiel: "Lateinische Bezeichnung für 'durch den Po'?" Die Antwort: rektal. "Anal, oral, das ist ja arztsprachlich", überlegt Lisha. Auch Michaela und Martin kommen nicht drauf. Auch auf den Begriff "Anatomie" kommt keines der Paare. "Biologieunterricht? Ich glaub wo der lief war ich im Solarium", resümiert Lisha konsterniert. Ärgerlich, wenn der Biologieunterricht nicht im Anschluss auf Netflix abrufbar ist. 

Während sich Diana und Michael noch am besten schlagen, können sich Lisha und Lou freuen, dass Michaela und Martin nicht nur genauso blöd sind wie sie, sondern auch noch früher aufgegeben haben. Und so schaffen es die Youtuber zusammen mit Diana und Michael sowie den Bodybuildern Andreas und Caro ins Halbfinale. Wo - oh Schreck - das nächste Wissensspiel ansteht. 

Noch ein Wissensspiel - Lisha und Lou versagen kläglich

"Ich werd' diese Affen da drin auseinandernehmen", kündigt Lisha vollmundig an. Herauskommt dann allerdings: nichts. Wieder müssen die nun nur noch drei Paare Begriffe aufzählen. Liegen sie falsch, werden sie mit einer stinkenden Masse abgeschossen. Wer am häufigsten getroffen wird, verliert.

Alle sechs stellen sich sowas von blöd an, dass man die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen möchte. Weder können sie die an Deutschland angrenzenden Länder aufzählen noch alle Planeten. Den hellsten Moment haben Robens und Co., als sie Teilnehmer der vergangenen Staffeln des Sommerhauses aufzählen sollen. Bezeichnend, wenn auch kaum überraschend. "Die letzten vier Spiele waren Wissensspiele", beschwert sich Lisha. "Fünf sogar", sagt Lou. Genau weiß er es aber - Sie erraten es - nicht. 

Und so versagen die beiden Youtuber-Maulhelden kläglich. Das Finale? Futsch. Sie dürfen nicht mehr um 50.000 Euro mitspielen. Am Ende entscheidet es sich zwischen Esoterik-Liebhabern Diana und Michael und den Mallorca-Bodybuildern Andreas und Caro Robens. Zum Glück für die Muckibuden-Betreiber: Das Finalspiel erfordert Kraft. Und so recken die beizeiten unentschlossenen Gelegenheits-Mobber die 50.000 Euro in die Höhe und dürfen sich "Promi-Paar des Jahres" schimpfen. Aber seien wir ehrlich: Darum ging es in diesem Jahr nun wirklich nicht.

ls

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