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"Wer wird Millionär?": Kandidat spielt bei Günther Jauch Bullshit-Bingo - und macht den Moderator arm

So etwas hat Günther Jauch in seiner Show noch nicht erlebt: Bei "Wer wird Millionär?" drehte ein Kandidat den Spieß um - und spielte mit dem Publikum Bullshit-Bingo. Für Jauch eine teure Angelegenheit.

"Wer wird Millionär?"

Kandidat Alexander von Alten-Bockum spielte bei "Wer wird Millionär?" mit Günther Jauch Bullshit-Bingo.

MG RTL D

Diese Sendung sollte Günther Jauch noch bereuen. Am Montagabend lud der Moderator von "Wer wird Millionär?" zum Lehrer-Special ein. Also Menschen, die von Berufs wegen belehrend sind. So war es wenig überraschend, dass Kandidat Alexander von Alten-Bockum das Zepter an sich riss und mit Jauch ein Spielchen veranstaltete. 

"Meine Frau und ich sind seit fast 20 Jahren Fans der Sendung und uns sind bestimmte Redewendungen aufgefallen, die immer kommen", sagte der 43-Jährige, und stellte seine Variante von Bullshit-Bingo vor. Alten-Bockum hatte diese Sätze jeweils in Dreierreihen auf Zettel gedruckt. Klassiker wie: "Ich hab meinem Freund versprochen, nicht zu zocken" oder: "Auf dem Sofa zu Hause hätte ich es gewusst." Auch ein Jauch-Spruch hatte es auf die Liste geschafft: "Wir verdoppeln".

Mit seiner Frau habe er ursprünglich ausgemacht, einen Schnaps zu trinken, wenn eine Reihe voll sei. Das sei jedoch nicht lange gut gegangen. "Wir haben das irgendwann eingestellt, weil wir die Sendung nicht mehr zu Ende gucken konnten."

"Wer wird Millionär?": Günther Jauch verteilt Zettel

Jauch wurde nun neugierig und verteilte die Bingo-Zettel ans Publikum. Wer einen Klassiker in der Sendung hört, sollte "hier" rufen - und bekam dafür von dem Moderator 50 Euro. Das sollte ihn teuer zu stehen kommen - denn es meldeten sich im Laufe der Show sehr viele Gäste.

Teuer wurde es auch, weil Lehrer Alten-Bockum so viel wusste. Mithilfe seiner Joker schafte er es bis zur 500.000-Euro Frage. Die war jedoch so schwer, dass er lieber auf Nummer sicher ging und ausstieg. "Welcher Bund wurde am 7. Juni 1892 im Café Pomona in Leipzig gegründet und ist damit der älteste unter diesen vieren?", wollte Jauch wissen. Zur Auswahl standen Deutscher Fußball-Bund, Deutscher Mieterbund, Deutscher Vegetarier-Bund und Deutscher Beamtenbund. Antwort 3 wäre korrekt gewesen. Die wusste der Kandidat jedoch nicht, so ging er mit 125.000 Euro nach Hause. Geld, das er nun für ein einjähriges Sabbatical nutzen will.

Dabei umschiffte er gekonnt alle Floskeln von seinem Bingo-Zettel: "Ich habe meiner Frau versprochen, nicht zu zocken" - dieser Satz war von ihm nicht zu vernehmen.

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