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"Das Supertalent": Auf den Hund gekommen: Diese Kandidatin "verarscht" Bohlen und Co.

Dieter Bohlen und seine Jury haben bei "Das Supertalent" schon viel gesehen. Doch der Auftritt von Duckie L'Orange brachte sie trotzdem komplett aus der Fassung. Die Australierin hatte sich einen Hund auf den Po gemalt. Doch das war nur der Anfang.

Beim "Supertalent" schockte Kandidatin Duckie L'Orange die Jury mit ihrer Hunde-Show

Beim "Supertalent" schockte Kandidatin Duckie L'Orange die Jury mit ihrer Hunde-Show

TV Now

Wer regelmäßig "Das Supertalent" verfolgt, kennt diese Art der Kandidaten. Während andere mit starken Stunts oder ungewöhnlichen Fähigkeiten auftrumpfen, setzen sie nur auf den Schock. Kein Wunder, dass die Jury aus Dieter Bohlen, Sarah Lombardi und Bruce Darnell schon einiges gesehen hat. Doch dieser Auftritt zog selbst ihnen die Schuhe aus.

Schon zu Anfang wird Kandidatin Duckie L'Orange kritisch beäugt, als sie einen riesigen Tier-Transportkorb auf die Bühne rollt und sich suchend umsieht. Bruce Darnell wirkt schon da schwer irritiert. Doch er ahnt noch nicht, was dann kommt. Einen Moment verschwindet die Kandidatin von der Bühne, imitiert im Off Kläff-Geräusche - und kehrt dann mit nacktem Hintern und darauf aufgemaltem Hundegesicht zurück.  

Auf den Hund gekommen

Für Bruce scheint das zu viel. Er springt auf, stößt sich beim Zurückgehen an den Platz so stark das Bein, dass er nur noch fluchend herumhüpft. Währenddessen hampelt L'Orange weiter nackt herum. Lombardi hat genug: Sie drückt das rote X.

Als sich die Lage etwas beruhigt hat, kommt die Kandidatin aus einem kurzen Gang ins Off zurück. Immer noch ohne ein einziges Wort gesagt zu haben, rollt sie ein Plakat aus. "Hund entlaufen. Finderlohn $1.000.000", heißt es da. Doch dann scheint sie eine andere Idee zu haben. Sie zieht eine Wurstkette aus der Tasche.

Nur Sarah sieht es kommen

Sarah ahnt schreckliches. "Steckt die sich das jetzt hinten rein?", fragt sie in Richtung des latent amüsiert aussehenden Bohlen. "Neeein", ist der sich sicher. Doch dann legt L'Orange die Wurstkette am Boden aus. Und bewegt sich mit dem Hundehintern langsam darauf zu.

Der Jury wird klar, was dann kommt. "Oh my God, oh my God", entfährt es Darnell, während der nackte Hundehintern immer weiter auf die Wurst zurobbt. Als dann tatsächlich die erste Wurst im "Maul" des Hundes verschwindet, sind alle Dämme gebrochen. Völlig geschockt rennt Bruce die Treppe hinter dem Pult hoch, selbst Bohlen wendet sich ab. Nur Sarah starrt mit der Hand vor dem Mund weiter auf das, was auf der Bühne passiert.

"Ganz ehrlich. Ich muss das sagen: So ein Arsch kann man nicht sein", bringt Bruce schließlich hervor, nachdem er mit dem Verschwinden der letzten Wurst an seinen Platz zurückkehrt. "Machst du irgendwas anderes dahinten noch?", will er von der Kandidatin wissen. Die Antwort: "Was du willst!" verschlägt ihm gerade wieder die Sprache. Sehr zur Unterhaltung von Jury-Chef Bohlen.

Gesprächsthema Nummer eins

Der kann dem Auftritt immerhin etwas abgewinnen. "Eins muss man wirklich sagen: Es sind natürlich immer diese Nummern,  wo die Leute, wenn sie gleich rausgehen, drüber reden. Das kann dir sicher sein. Du hast damit erreicht, was du erreichen wolltest", zollt er der Kandidatin Respekt. 

Weiter kommt sie aber nicht. "Ist das ein Supertalent?" fragt Bohlen noch rhetorisch, dann gibt es drei dicke Kreuze. "Es war ein spektakulärer Act, über den wir sicher reden werden", fasst Bohlen noch einmal zusammen. "Trotzdem: Dreimal Nein."

Für Duckie L'Orange dürfte sich der Auftritt trotzdem gelohnt haben. Die 33-jährige Australierin verdient ihren Lebensunterhalt mit ihren Kabarett-Auftritten. Ihre kommenden Shows in Leipzig und Berlin Ende des Jahres dürften durch die spektakuläre Einlage sicher nicht weniger Zuschauer haben.

mma