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Jan Fedder gönnt sich Pause vom "Großstadtrevier"

Bereits seit 20 Jahren steht Jan Fedder für die Polizeiserie "Großstadtrevier" vor der Kamera. Jetzt nimmt sich der Schauspieler aus gesundheitlichen Gründen für ein paar Monate eine Auszeit.

Das "Großstadtrevier" muss einige Folgen ohne Jan Fedder auskommen. Seit 1992 steht der Schauspieler als Polizist Dirk Matthies für die Polizeiserie vor der Kamera, doch jetzt muss der 57-Jährige aus Gesundheitsgründen bis Jahresende pausieren. Erst Anfang 2013 steige er wieder in die Serie ein, teilte die ARD am Dienstag mit. "Die Ärzte haben bei mir vor Wochen als Vorsichtsmaßnahme Gewebe am Gaumen entnommen. Der Krebsverdacht hat sich glücklicherweise nicht bestätigt", erklärte Fedder. Vorsichtshalber erhalte er jetzt aber punktuell Bestrahlungen.

Dafür kehrt Peter Lohmeyer, 50, für sechs Folgen in das Team des 14. Kommissariats in Hamburg zurück. Als Kriminalkommissar Hanno Harnisch war der Schauspieler bereits im Sommer 2008 im "Großstadtrevier" zu sehen.

Fedder wird die letzten sechs Folgen der 26. Staffel verpassen. Diese wird vom 12. November an in der ARD ausgestrahlt.

kgi/DPA/Bang/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo