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Kuppelshow: Tim, Gerda und das große Zögern: Weshalb der "Bachelorette"-Kandidat auf Distanz geht

Auf den "Dream-Dates", die erfahrungsgemäß immer für Romantik bei der "Bachelorette" sorgen, wollte es zwischen Gerda und Tim nicht so richtig klappen. Woran das gelegen haben könnte - wir hätten da einen Tipp. 

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Er stammelte vor sich hin, zögerte, ging körperlich auf Abstand. Polizist Tim konnte auf den Seychellen selbst die schöne Landschaft nicht wirklich aus der Reserve locken. Bachelorette Gerda ging die Distanz zwischen den beiden gehörig auf den Zeiger. Und sie wunderte sich, warum der 25-Jährige verdammt noch mal so unlocker sei. "Ich würde mir wünschen, dass er weniger nachdenken würde", ärgerte sie sich. Liebe Gerda, ein kleiner Tipp: Vielleicht will Tim einfach nicht.

"Die Bachelorette": Kandidat Tim geht auf Distanz

Bachelorette Gerda und Tim

Sie schmiegt sich an ihn, er wirkt abwesend: Zwischen Bachelorette Gerda und Tim wollte es nicht so richtig funken.

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Ja, es ist durchaus vorstellbar, dass der Polizeibeamte schlichtweg aufgeregt war, weil er sich der anderen Männer bewusst ist. Oder aber er ist generell eher der schüchterne Kerl, der selten den ersten Schritt macht. Vielleicht spürt er auch, dass er gegen den Topfavoriten Keno, der sich ordentlich ins Zeug legt, sowieso keine Chance hat – alles im Bereich des Möglichen. Aber während sich Bachelorette Gerda förmlich auf ihn schmiss und ihm unmissverständlich zu verstehen geben wollte, dass er das "Go" für Körperkontakt habe, entfernte sich Tim immer weiter von der Wahl-Kölnerin. Sowohl körperlich als auch emotional. Immer wieder fingen die Kameras die zögerlichen Blicke des Polizisten ein. Am Ende des ersten Teils ihres Dream-Dates musste die 26-Jährige Tim sogar bitten, näher zu kommen, damit sie sich mit einer Umarmung verabschieden könne. "Du stehst so einen Meter von mir entfernt", lachte sie. "Ich glaube, dass das tatsächlich eine Blockade in ihm ist", rätselte sie anschließend. Gerda nennt es Blockade. Dass Tim schlicht keinen Bock mehr hat, wird aber immer wahrscheinlicher. 

Anders ist seine Distanz kaum zu erklären. Immerhin war er der Erste, der bei der Bachelorette übernachten durfte. Doch wir erinnern uns: Auch damals wurde jeder Schritt in Richtung Näherkommen von Gerda initiiert. Von Tim kam, genau, nichts.

Keine Lust oder nur eine Blockade?

"Ich glaube aber, dass er das wirklich will, sonst wäre er ja schon längst gegangen", sagte die Influencerin nach dem ersten Teil ihres vermeintlichen Dream-Dates. Aber warum, wenn er keine Lust hat, ist Tim nicht gegangen? Gut möglich, dass der bescheidende Mann ein wenig gefangen ist in den Klauen den Kuppelshow-Formates. Weil worum geht es denn dort, wenn nicht darum, die eine Frau zu erobern? Und irgendwie scheint er so kurz vor dem Ziel zu sein, schmeißt sich die Bachelorette doch förmlich auf ihn rauf. Da fällt es einem vermutlich umso schwerer, das Handtuch zu werfen.

Der große Knall folgte dann aber doch noch und zwar in der Nacht der Rosen. Wie nicht anders zu erwarten, gab die Bachelorette Keno die erste Schnittblume. Die zweite sollte Tim bekommen. Doch wieder zögerte er, wollte sich gerade erklären, als Gerda ihm ins Wort fiel und ihn fragte, ob sie noch mal sprechen sollte. "Können wir machen, ja", sagte er emotionslos. Unweit von den anderen zwei verbliebenen Männern fing er seine Rede an, die etwas klang wie die 0815-Trennungsansprache. "Also ich fand unser Date mega schön und es war echt ein toller Tag, es hat mir echt gut gefallen. Irgendwie war zwischen uns so eine Distanz, die nicht hätte da sein sollen. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich dein Herz erobern könnte, aber bei dem Dream-Date hatte ich das Gefühl dann irgendwie nicht mehr", ließ er Gerda wissen.

Sie unterbrach ihn, bevor er gehen konnte

Eigentlich ein kluger Schachzug: Denn er schob der Bachelorette ein wenig die Schuld zu, schließlich habe er ja alles versucht, sie habe es allerdings nicht (mehr) zugelassen. So ganz stimmt das aber nicht, wie die Dream-Date-Folge anschaulich bewiesen hat. Während die Bachelorette motiviert und interessiert wirkte, ging Tim auf Abstand. 

Aber Gerda ließ ihn in der Nacht der Rosen gar nicht erst das sagen, was er mit großer Wahrscheinlichkeit mitteilen wollte. Nämlich, dass er schnellstmöglich seine Koffer packen und nach Kirchheim unter Teck zurückkehren wollte. Sie schnitt ihm das Wort ab, bat ihn, seine Entscheidung noch mal zu überdenken. Wie sich Tim letztlich entscheidet, werden wir leider erst nächste Woche erfahren. Aber vielleicht sollte man den Mann beim Wort nehmen: Wer nicht will, der will nicht. 

ls
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