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"Bares für Rares" Flohmarktfund erzielt unglaubliche 7500 Prozent Gewinn

"Bares für Rares"-Experte Albert Maier, Moderator Horst Lichter und Verkäufer Andreas Machner
"Bares für Rares"-Experte Albert Maier, Moderator Horst Lichter und Verkäufer Andreas Machner
© ZDF
Damit hätte der Besitzer niemals gerechnet: Ein Flohmarktfund löst bei "Bares für Rares" ein Bietergefecht aus. Dabei ist die Statuette nicht mal aus Bronze.

"Ich bin fasziniert davon." Mit einem Flohmarktfund kommt Andreas Machner aus Tannheim zu "Bares für Rares". Der Buchbinder hat die Statuette schon vor Jahren erworben. "Bisher konnte ich nichts Sinnvolles darüber herausbringen", sagt der 51-Jährige. In der Sendung von Horst Lichter will der Besitzer nun mehr darüber erfahren. "Mal gucken, was die Statuette für Geheimnisse birgt."

"Ich habe gerade einen Test gemacht", sagt "Bares für Rares"-Experte Albert Maier. Er hält einen Magneten an die Figur, der daran haften bleibt. "Das bedeutet, es ist keine Bronze, sondern Eisenguss", erklärt Maier. Die kleine Statuette, die Ikarus darstelle, sei mit Peter Breuer signiert und von der Gießerei Lauchhammer hergestellt worden. "Breuer ist ein deutscher Bildhauer, der auch die Originalstatue, das Otto-Lilienthal-Denkmal in Berlin, gefertigt hat." Vermutlich existiere die Figur nicht in großer Stückzahl, was sie noch wertvoller macht.

"Bares für Rares"-Experte überrascht mit Expertise

Nur zehn Euro hat Besitzer Machner für die Statue auf dem Flohmarkt bezahlt. "Alles was über 100 Euro ist, da lass ich mit mir reden", sagt er jetzt über seine Preisvorstellung. Da es ein berühmter Bildhauer ist, liegt der Schätzpreis des Experten jedoch weit darüber. "Sie sollte mindestens 500 Euro bringen", sagt Maier. Das ist das 50-fache des Kaufpreises. Doch was sind die Händler bereit auszugeben?

Bares für Rares: Moderator Horst Lichter

Christian Vechtel und Wolfgang Pauritsch sind sich zunächst nicht einig, ob es sich um Eisen oder Bronze handelt. Doch Fabian Kahl kann mit einem Magneten aushelfen und belegt: Es ist Eisenguss. Trotzdem startet Kahl mit einem Gebot von 250 Euro. Dann beginnt ein Bietergefecht zwischen ihm, Vechtel und Pauritsch. Schnell erreicht der Preis den Schätzwert von 500 Euro – doch keiner will sich geschlagen geben. Erst bei 700 Euro steigt Vechtel aus. Jetzt wird es zum Duell zwischen Pauritsch und Kahl. Der erhält für 750 Euro schließlich den Zuschlag und stichelt gegen seinen Kollegen: "Du schwächelst."

Besitzer Machner ist glücklich über den hohen Verkaufspreis. Er hat mit der Statuette unglaubliche 7500 Prozent Gewinn gemacht. "Das ist schon Wahnsinn."

mai

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