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Dschungelcamp: Schluss mit der Ekel-Show

Ein paar Halbprominente machten sich im Dschungel zum Affen - und durchschnittlich sieben Millionen Deutsche pro Folge sahen zu. Trotz des Erfolgs gab RTL jetzt bekannt, dass es keine Fortsetzung gibt.

Vorbei die reine Schabenfreude: RTL spart sich die Fortsetzung von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Das bedeutet das Aus für jene Show, in der in den zwei bereits ausgestrahlten Staffeln jeweils Costa Cordalis und Désirée Nick als Meister im Kampf gegen lebende Schleimtümpel und Schabenheere hervor gingen.

RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger sagte gegenüber der Nachrichtenagentur ddp, dass es keine Pläne für eine dritte Staffel gebe. Die Show sei mit täglichen Bildern aus Australien finanziell sehr aufwändig, so Sänger weiter, außerdem werde mit einer solchen "Eventprogrammierung" ein bewährtes Programmschema durchbrochen und dem Sender sei es momentan "wichtig, Kontinuität mit bekannten Sendeplätzen und einer klaren Programmierung zu haben", sagte Sänger.

Die Staffeln eins und zwei der Ekel-Orgie bescherten RTL zwar hübsche Quoten und ein lautes Medien-Echo, kamen aber wegen des hässlichen Inhalts bei den Werbekunden weniger gut an. Für D-Promis wird RTL dennoch weiter Verwendung haben, und das gar in angenehmer Umgebung: Die Show "Let's Dance" wird im nächsten Frühjahr fortgesetzt, bei der semiberühmte Menschen gegeneinander antanzen. Und wer dort nicht zum Einsatz kommt, darf vielleicht bei "Dancing on Ice" den doppelten Rittberger lernen.

kbu
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