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Dschungelcamp - Tag 6 Sprich mit mir!

Dschungelcamp: Nicole Mieth und Hanka Rackwitz
Im Dschungelcamp klatschen sich Nicole Mieth (l.) und Hanka Rackwitz nach erfolgreicher Prüfung ab.
© RTL
Kommunikation ist ja so wichtig. Das hat jetzt sogar die bislang schweigsame Mimin Nicole Mieth erkannt. Mega! Andere reden leider wieder mehr, als ihnen gut tut.
Von Simone Deckner

Der Tag in Kurzform:

Fünf Tage lang war man überzeugt, dass Soap-Schauspielerin Nicole Mieth sich Method Acting-mäßig auf eine lange überfällige 3D-Verfilmung der Binse "Stille Wasser sind tief" vorbereite. Noch kurz vor ihrer ersten Dschungelprüfung an der Seite von Schnatterinchen Hanka barmte sie in Richtung Daniel Hartwich: "Fragen finde ich schlimm!" Hanka hatte ein Erbarmen mit dem "Püppchen" und beantwortete dann alles nahezu im Alleingang. Derweil hingen Mieth und sie in rotierenden Windmühlenflügelkästen fest, 80.000 Tierchen inklusive. Das unerwartete Ergebnis: volle 12 Sterne. Gina-Lisa sprach über ihre verkorksten Beziehungen. Mark kündigte an, mit 40 ein Buch schreiben zu wollen. Demotivations-Coach Kader maximal unbeeindruckt: "Warum? Wer will das lesen?"

Zitat des Tages:

"Halte fest, was scheiße ist!" Gerade noch bei der Dschungelprüfung aus Hankas Mund gepurzelt, schon bald auf einem T-Shirt ihrer Wahl.

Überflüssigste Aktion:

Der Versuch von Botox-Boy Florian, als Verschwörungstheoretiker Anklang zu finden. Er raunte Kader und Gina-Lisa ins Ohr, sie sollten sich ja vor Sarah Joelle in Acht nehmen. Die sei "total strange drauf" und führe sicher irgendetwas im Schilde. Der Botox-Boy als Giftspritze, da schau her: "Da ist was im Busch." Bestechend, diese Logik.

Nervensäge des Tages:

Der selbst ernannte Camp-Psychologe Markus M., dessen Plattitüden ("Hanka, nutze deine Kraft!") auch nicht erträglicher werden, wenn er sie mit dem Gesicht eines verschlafenen Bernhardiners darbietet.

Gewinnerin der Herzen:

Hanka. Durchschaut nicht nur wie mit Röntgenblick alle Spielchen der anderen, sondern entdeckt auch langsam die "echte, ursprüngliche Hanka" in sich wieder: "Die war eine Abenteurerin!"

Was fehlte:

Schon wieder: Eine schlüpfrige Geschichte von früher aus der Umkleidekabine der Fußball-Nationalelf, vorgetragen von Thomas Häßler. Irgendetwas von Thomas Häßler.

Hoffnung für morgen:

Mehr Beef. Könnte klappen. Das Rausschmeißen beginnt.


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