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"DSDS"-Verlierer Menowin Fröhlich Fans gehen für Menowin auf die Straße


Menowin-Fans proben den Aufstand: In mehreren deutschen Innenstädten wollen die Anhänger des "DSDS"-Zweiten am Wochenende zu Protestaktionen auf die Straße gehen. Im Visier haben sie vor allem die "Bild"-Zeitung.

Noch in der Nacht seiner größten Niederlage verkündete er: "Meine Fans werden nicht leer ausgehen. Ich kriege meine Nummer eins in Deutschland auch noch." Menowin Fröhlich scheint sich inzwischen mit seinem zweiten Platz bei "Deutschland sucht den Superstar" zumindest arrangiert zu haben, seine zahlreichen Fans allerdings nicht. Bundesweit planen sie am Wochenende Protestaktionen.

Mit Plakaten und Stimmchören wollen Menowins Anhänger am 24. April in mehreren Großstädten ihre Solidarität mit ihrem Idol bekunden. Das ursprünglich nur für Köln geplante Event soll jetzt auch auf Berlin, Stuttgart, Hamburg und Menowins Heimatstadt Ingolstadt ausgeweitet werden.

Beim sozialen Netzwerk Facebook rufen Menowins Anhänger dazu auf, mit Protestplakaten und in roten T-Shirts - seit Beginn der siebten "DSDS"-Staffel tragen die Anhänger des Sängers traditionell rote Kleidung - in den jeweiligen Innenstädten zu erscheinen. Ziel sei es, vor allem gegen die erneuten Drogenvorwürfe und den unfairen Umgang in den Medien zu protestieren.

"Bild"-Kampagne gegen Menowin Fröhlich

Die "Bild"-Zeitung hatte vor dem DSDS-Finale eine Kampagne gegen Fröhlich gestartet. "So ein Typ darf nicht Superstar werden!" lautete die Titelschlagzeile. Die Vorwürfe: Seine aktenkundig gewordenen Straftaten, sein angeblich unfaires Verhalten gegenüber den anderen DSDS-Kandidaten und vor allem sein angeblicher Drogenrückfall.

Obwohl Menowin Fröhlich laut Urteil der DSDS-Jury am Samstag besser gesungen hat und als Favorit für Deutschlands neuen Superstar galt, wurde er hinter Mehrzad Marashi nur Zweiter. Seine Fans führen das vor allem auf die "Bild"-Kampagne zurück und wollen ihrem Unmut nun Luft machen.

Mai

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