Es wurde geschnitten, gefärbt und geweint. Jahr für Jahr sorgt das Umstyling bei „Germany's Next Topmodel“ für reichlich Aufregung. So auch in der 21. Staffel. Heidi Klum wählte sechs Frauen und sechs Männer aus, um ihnen einen neuen Look zu verpassen. Die radikale Kurzhaarfrisur, die es in den vergangenen Jahren fast immer gab, blieb dieses Mal aus.
Die deutlichsten Veränderungen sind bei den Kandidatinnen Antonia und Julia zu sehen. Antonias Haar wurde rotbraun gefärbt, die Frisur erinnert an die 70er-Jahre-Föhnwelle von Schauspielerin Farrah Fawcett. „Ich sehe aus wie ein Fuchs. Aber ich mag Füchse“, urteilte Antonia. Julia musste zweimal hinschauen, als sie sich nach dem Umstyling im Spiegel sah: Ihr dunkelbraunes Haar ist jetzt fast weißblond. „Jetzt bin ich die Schneekönigin aus der Antarktis“, sagt die 25-Jährige. Zuvor hatte sie berichtet, dass sie ihre Haare noch nie getönt oder gefärbt habe.
Für die meisten Diskussionen sorgte ein Umstyling, das gar kein richtiges war. Kandidat Boureima durfte selbst entscheiden, was mit seinen Haaren passiert. „Das gab es bei ,Germany’s Next Topmodel‘ noch nie. Es ist eine Premiere“, sagte Heidi Klum. Während den anderen Kandidatinnen und Kandidaten ungefragt die Haare geschnitten und gefärbt wurden, durfte Boureima im Detail absprechen, wie er seine Frisur haben möchte. Er erhielt sogar einen Spiegel, um zu begutachten, ob alles seinen Vorstellungen entspricht. Alle anderen mussten ohne Spiegel auskommen und sahen das fertige Ergebnis erst nach vielen Stunden des Wartens. „Ich hatte da einfach mal Bock drauf. Ich darf machen, was ich will“, begründete Klum ihre ungewöhnliche Entscheidung.